Goldmünzen und Barren kaufen – Der komplette Leitfaden in 8 Schritten

Von: Bernd Gerste

Zuletzt aktualisiert: 16.02.2018

Das Wichtigste in Kürze

  • Willst du Gold als Sicherheit gegen Krisenzeiten zur Seite legen, dann solltest du physische Goldmünzen oder Goldbarren kaufen.
  • Investitionen in Spekulationsobjekte wie Goldzertifikate, Optionsscheine, Fonds oder andere Wertpapiere solltest du als sicherheitsbewusster Anleger vermeiden – denn alle von ihnen bergen ein höheres Risiko als physisches Gold.
  • Kaufe Gold mit Augenmaß und nur in den Mengen, wie du es dir leisten kannst. Investiere ausschließlich Geld, das du in nächster Zeit nicht brauchen wirst.
  • Bei Kleinanlegern würden wir den Kauf von weltweit bekannten Goldmünzen empfehlen. Barren eignen sich weniger.
  • Nutze Vergleichsportale im Internet, um dein Gold zum geringsten Preis zu kaufen.

So gehst du vor

  • Entscheide dich, wie viel deines Vermögens du in physisches Gold investieren willst.
  • Wähle aus, welche Barren oder Münzen du haben willst und in welchen Stückelungen.
  • Kaufe dein Gold am besten über die Internetportale Gold.de oder Goldpreis.de. In unserem Test von sechs Portalen haben diese beiden am besten abgeschnitten.
  • Möchtest du dein Gold lieber beim Edelmetallhändler vor Ort kaufen, solltest du darauf achten, dass dieser Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzhandels ist.
  • Entscheide dich, wo und wie du dein gekauftes Gold lagern möchtest. Sofern du einen Tresor zuhause hast, ist das die beste Möglichkeit. Ansonsten kannst du ein Schließfach bei der Bank mieten, welches je nach Bank 25-50 Euro im Jahr kostet.

Gold übt eine Art magische Anziehungskraft aus. Nicht nur auf Liebhaber schönen Schmuckes, sondern auch auf Privatanleger. In Zeiten der äußerst niedrigen Zinsen und Inflation ist der Kauf von physischem Gold aus unserer Sicht eine der wenigen noch wirklich sicheren und beständigen Geldanlagen.

Wer Gold kaufen möchte, muss allerdings genau hinschauen und sich durch eine recht große Fülle an Informationen und Fragen wühlen. Wie viel des eigenen Vermögens soll ich investieren? Sollte ich Goldmünzen oder doch lieber Goldbarren kaufen? Unzen oder Kilos? Krügerrand oder Philharmoniker? Sollte ich die Goldmünzen lieber im Internet kaufen oder vor Ort beim Händler, wo ich weiß, was ich bekomme? Wo fange ich an und wo höre ich auf? Auf dieser Seite arbeiten wir und Schritt für Schritt durch den Prozess, wie du am besten Goldmünzen oder Goldbarren kaufen kannst. Lass uns beginnen.


Sollte ich heutzutage überhaupt noch in Gold anlegen?

Vorweg gesagt, gehört Gold nicht zu den klassischen, gewinnorientierten Geldanlagen. Jedoch funktioniert sie nicht wie eine klassische verzinste Geldanlage. Gold ist eher dafür bekannt, auch über viele Jahre hinweg einfach nichts an Wert einzubüßen. Es gab schon mal eine Zeit, in der das Bargeld seinen Wert verlor und ein Laib Brot ein Vermögen kostete. Würde diese Zeit noch einmal kommen, dann wäre Gold noch genauso wertvoll wie vorher.

Das heißt, dass Gold als Vorsorge für Krisenzeiten top ist. Doch wenn du eine verzinste und gewinnbringende Geldanlage suchst, dann bist du bei Gold leider falsch. Deshalb gibt es auch keine pauschale Antwort auf die obenstehende Frage. Ob du Goldmünzen oder Goldbarren kaufen solltest, hängt ganz einfach davon ab, was du dir persönlich von deinem Golderwerb erhoffst.

Willst du Gold als Sicherheit für Krisenzeiten anlegen? Wenn das der Fall ist, dann wird dir jeder Bankberater und Vermögensverwalter den Kauf vom physischen Gold empfehlen. Unter physischem Gold versteht man Gold, das man anfassen kann. Gold, das du in Krisenzeiten schnell mitnehmen kannst; Gold, das du verstecken kannst.

Willst du Gold eher zur Generierung von Gewinnen anlegen? Dann kannst du natürlich auf Zertifikate, Optionsscheine, Fonds oder andere Wertpapiere für Gold zurückgreifen. Doch die ganze Sache ist aufgrund des hohen Spekulationsanteils weitaus risikoreicher.

            Bitte beachte

Goldzertifikate, Aktien von Goldminenfirmen, Goldbeteiligungen und alle weiteren Anlagemöglichkeiten sind als Spekulationsobjekt geeignet, aber gewiss nicht als sicherer Hafen für schlechtere Zeiten. Dafür besteht ein zu großes Risiko, dass die Geldanlage aufgrund von mal schwächeren und auch mal stärken Kursschwankungen Verluste macht. Bekannte Goldmünzen oder zertifizierte Barren aus Gold sind daher für den Großteil von euch die sinnvollste und sicherste Lösung, wenn es darum geht, Gold zu kaufen.

Doch auch, wenn du sicherheitsbewusst Goldmünzen und Goldbarren kaufen möchtest, ist die Welt nicht rosarot. Denn meist kalkulieren Händler (sowohl vor Ort als auch im Internet) beim Verkauf noch einen Aufschlag auf den regulären Goldpreis. Dieser Aufschlag kann bis zu 10 Prozent betragen.

Außerdem musst du mit einberechnen, dass das Gold sicher verwahrt werden muss und dass dafür Kosten entstehen. Und dann ist da noch der ganz allgemeine Punkt, dass niemand sagen kann, ob Gold in Krisenzeiten wirklich als Zahlungsmittel angenommen wird. Dafür gibt es keine Garantie.

Diese Gedanken solltest du im weiteren Verlauf im Hinterkopf behalten.

Sofern du die Grundsatzfrage für dich geklärt hast, können wir uns nun im Prozess fortbewegen. Noch einmal möchten wir betonen, dass es hier darum geht, physische Goldmünzen oder Goldbarren zu kaufen, um eine wertgeschützte Sicherheit für Krisenzeiten zu haben, unabhängig vom vorhin letztgenannten Punkt.

Solltest du dich also dazu entschiedenhaben, einen kleinen Teil von deinem Ersparten vor dem Hintergrund der langfristigen Vermögenssicherung in Goldmünzen oder Goldbarren anzulegen, dann solltest du wissen, auf welche Details du beim Kauf achten musst. In diesem Ratgeber erfährst du es.

Übrigens: In Kürze wird ein weiterer Ratgeber erscheinen, der sich mit der gewinnorientierten Goldanlage beschäftigt, welche hier nicht vorkommt.

Schritt 1: Sollte ich jetzt Gold kaufen oder noch warten?

Leider müssen wir dich enttäuschen, wenn du nun eine Aussage wie "Kaufe jetzt, weil der Goldpreis im Keller ist" erwartest. Solch eine Aussage wirst du bei uns nicht finden, weil es viel zu oberflächlich wäre. Bei Zinsen für andere Geldanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld kann man eine pauschale Aussage treffen, dass sie sich nicht lohnen. Aber hier ist die Situation auch schon seit Jahren die gleiche.

Beim Gold sprechen wir dagegen von einem stabilen Markt, bei dem nichts im Keller und bei dem auch nichts auf dem Olymp ist. Wie sich der Goldpreis entwickelt, hängt von einer Menge Faktoren ab, die sich nicht vorhersehen lassen.

Wie wäre es mit einem Beispiel?

Viele Bankanalysten haben ihre Schätzung zum Goldpreis im Laufe des Jahres gleich mehrfach angepasst – teilweise in großen Schritten. WESTGOLD-Geschäftsführer Martin Siegel sagte dazu in einem Handelsblatt-Interview: „Die Prognosen der Banken [zum Goldpreis] taugen nichts.“ 

Was sollte ich nun also tun?

Wo wir schon bei bekannten Personen sind, werfen wir mal einen Blick auf Dirk Müller. Er ist ein bekannter deutscher Börsenmakler und äußerst erfolgreicher Buchautor. Sein Rat lautet: "Wenn Sie noch kein Gold besitzen, handeln Sie sofort. Gold kaufen sollten Sie dann unabhängig vom aktuellen Goldpreis. Egal, ob er derzeit als hoch oder tief angesehen wird. [...] Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, dann ist es egal ob man bei 1.000 Dollar oder 2.000 Dollar gekauft hat. Wichtig ist es dann nur, es zu besitzen.“ Verstanden, Dirk.

Schritt 2: Wie viel meines Vermögens soll ich in physisches Gold investieren?

Von verschiedenen Seiten hört man verschiedene Angaben, wie viel des eigenen Vermögens in den Kauf von Goldmünzen oder Goldbarren einfließen soll. Die Verbraucherzentrale benennt gar keine genaue Zahl, sagt aber, dass es höchstens ein kleiner Teil des Vermögens sein sollte. 

Stiftung Warentest versucht sich an einer genaueren Einschätzung und meint, dass 10 Prozent ausreichend und Maximum sind. 

Empfehlungen von Finanzanalysten gehen wiederum von bis zu 25 Prozent aus.

Du siehst also, dass die Spanne recht groß ist. Also sollten wir uns einmal mehr auf einen einfachen Grundsatz verständigen. Lege nicht dein komplettes Vermögen in Gold an und sorge zudem dafür, dass du noch ein ausreichende Polster hast, um Verbindlichkeiten im Alltag einhalten zu können.

„Ich habe 500 Euro an Erspartem, soll ich mir eine Goldmünze zulegen?“

Diese Frage ist das perfekte Beispiel für den eben genannten Grundsatz. Für dich sind 500 Euro vielleicht schon recht viel, wenn du dafür mühsam gespart hast. Doch das Geld solltest du auf gar keinen Fall in Gold investieren und auch nicht in andere Geldanlagen.

Du wirst es früher oder später brauchen, falls ein Haushaltsgerät kaputt geht oder eine aufwendigere Autoreparatur ansteht. Vielleicht reicht das Geld dann nicht einmal aus, denn gewisse Dinge sind einfach teuer und sie kommen immer dann, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann.

Bevor du also Goldmünzen und Goldbarren kaufen kannst, solltest du unbedingt mehr ansparen. Mindestens 3.000 Euro sollten auf dem Sparkonto liegen, bevor du mit dem Geld eine effektive Anlagestrategie angehen kannst. So hast du genug Geld, um effektiv in Gold investieren zu können und es bleibt ein guter Puffer übrig, welches du in Notsituationen heranziehen kannst.

Natürlich kannst du Goldmünzen kaufen und im Bedarfsfall direkt wieder verkaufen. Dabei musst du aber beachten, dass der Ankaufspreis bei Händlern grundsätzlich kleiner ist als der Verkaufspreis. Das heißt, dass du bei so einer Aktion Verlust machen wirst. Sowieso solltest du eben gar nicht erst in die Situation kommen, dein Edelmetall aufgrund eines persönlichen finanziellen Engpasses verkaufen zu müssen.

Eine kleine Orientierungshilfe: Martin Siegel, WESTGOLD-Geschäftsführer, empfiehlt im direkten Bezug auf den Kauf von Gold, mindestens 1.100 Euro in die Hand zu nehmen. Das ist in etwa der Preis einer Krügerrand-Goldmünze (Stand: September 2017).

Schritt 3: Goldmünzen oder Goldbarren kaufen - was ist sinnvoller?

Beim physischem Gold hast du – wie schon an mehreren Stellen vorher genannt – die Wahl zwischen Goldbarren oder Goldmünzen. Welche Vorteile und Nachteile Barren und Münzen jeweils haben, zeigen wir dir in der nachfolgenden Tabelle.

Goldmünzen

  • Münzen haben den Vorteil, dass sie kleiner sind als Barren und dass sich der Goldvorrat daher zu einem späteren Zeitpunkt leichter aufteilen und wieder verkaufen lässt.
  • Aufgrund der eingeprägten Motive haben Münzen eine höhere Fälschungssicherheit als Barren. Sie sind individueller als Barren.
  • Bei Münzen ist von besonderer Bedeutung, dass es einen großen Zweitmarkt gibt und man sie im Bedarfsfall schnell und einfach weiterverkaufen kann. 
  • Gegenüber einem Standardbarren (12,4 kg) oder einem 1-kg Barren bezahlt man für Münzen prozentual gesehen einen höheren Preis für die erworbene Goldmenge. Ein 12,4 kg Standardbarren ist günstiger als Münzen aufgeteilt in 12,4 kg, sofern man sich den hohen Preis überhaupt leisten kann.

Goldbarren

  • Schwere Goldbarrensind grundsätzlich die beste Wahl – wenn man sie sich leisten kann. Denn die Gewinnspanne, die der Händler beim Verkauf einbehält, ist bei großen Goldmengen prozentual gesehen am geringsten.
  • Die Wenigsten können sich den Standardbarren mit einem Gewicht von mehr als 12,4 Kilogramm leisten, denn der kostet stolze 445.700 Euro (Stand: September 2017).
  • Einen größeren Goldbarren aufzuteilen, um ihn nicht komplett verkaufen zu müssen, führt zu einem Wertverlust.
  • Sofern man sich den Standardbarren nicht leisten kann, gibt es auch Kleinstbarren zwischen einem Gramm und einem Kilo. Bei denen klaffen die Ankaufs- und Verkaufspreise allerdings so weit auseinander, dass der Kauf dieser Kleinstbarren selbst von Experten nicht empfohlen wird.
  • Auch wenn es sehr selten vorkommt, hört man immer wieder von gefälschten Goldbarren, die entweder einen Stahlkern (leicht zu erkennen) oder einen Kern aus Wolfram haben (schwerer zu identifizieren). 

Unsere Empfehlung

Kleinanlegern, die um die 1.000 - 15.000 Euro ihres Vermögens in Gold investieren möchten, würden wir aufgrund der genannten Vorteile und Nachteile den Kauf von Goldmünzen empfehlen. Und ganz abgesehen von diesen genannten Punkten, sind Goldmünzen gegenüber Goldbarren natürlich auch wesentlich attraktiver anzuschauen.

            Bitte beachte: Vorsicht bei Sammlermünzen und Goldschmuck

Bei Münzen unterscheidet man zwischen Anlagemünzen (auch Bullion- oder Barrenmünzen genannt) und Sammlermünzen.

Anlagemünzen haben fast keinen Sammlerwert, weshalb sich der Preis ausschließlich nach dem aktuellen Goldpreis richtet.

Bei Sammlermünzen verhält sich das anders. Deren Wert richtet sich neben dem reinen Materialwert auch nach der Nachfrage. Es gibt beispielsweise bestimmte 20-Mark-Stücke aus dem deutschen Kaiserreich, die so selten sind, dass mancher Sammler Tausende von Euro für eine solche Münze zahlen würde. Klar sind Sammlermünzen auch eine Geldanlage, allerdings nicht für Jedermann. Sammler- und Gedenkmünzen sind nur etwas für echte Kenner. Wenn du Goldmünzen kaufen magst, solltest du deshalb darauf achten, dass du ausschließlich Anlagemünzen erwirbst.

Beachte ebenfalls, dass sich auch Goldschmuck kaum als Geldanlage eignet. Der Kaufpreis von Schmuck liegt in der Regel über dem Wert des enthaltenen Goldes. Denn bei Schmuck zahltst nicht nur für das Material, sondern auch für die Herstellungskosten, die Marke dahinter und vieles mehr. Das ist wie bei Sportklamotten. Zudem sorgt eine schwankende Nachfrage für zusätzliche Unsicherheiten.

Schritt 4: Welche Goldmünzen sollen es sein?

Bei Goldmünzen empfehlen wir dir, auf weltweit bekannte Anlagemünzen zu setzen, da diese in unlimitierter Auflage hergestellt werden, keine versteckten Preisaufschläge haben und überall am schnellsten akzeptiert werden. Zudem sind die Preisunterschiede zwischen gleich-schweren Münzen relativ gering. Folgende Goldmünzen können wir dir empfehlen:

  • Krügerrand
  • Maple Leaf
  • American Eagle
  • China Panda
  • Britannia
  • Buffalo
  • Nugget – auch Känguru genannt
  • Centenario Mexiko

"Was ist wenn ich eine nicht gelistete Goldmünze auswähle?"

Du musst natürlich nicht nach dieser Liste gehen und auch andere Goldmünzen kaufen. Beachte dabei aber bitte, dass wenn du eine historische oder relativ unbekannte Goldmünze verkaufen willst, entsprechende Goldhändler erst aufwendig herausfinden müssen, wie wertvoll die Münze tatsächlich ist. Gegebenenfalls machst du nachher einen Verlust, weil der Goldwert deiner Münze falsch geschätzt wurde. Lasse diese Münze im Bedarfsfall am Besten von mehreren Goldhändlern schätzen.

Hast du jedoch einen südafrikanischen Krügerrand oder eine kanadische Maple Leaf (die heißt so, weil ein Ahornblatt auf der Rückseite zu sehen ist) in der Tasche, weiß jeder, dass es sich um eine Unze an Feingold handelt (siehe Definitionen weiter oben).

Welche Goldmünzen werden in Deutschland am meisten gekauft?

Aktuellen Informationen der Edelmetall-Händler PRO AURUM und DEGUSSA GOLDHANDEL zufolge, ist die Krügerrand-Goldmünze das meistverkaufte Goldprodukt in Deutschland, gefolgt vom Maple Leaf aus Kanada. Daher hatten wir diese beiden bereits vorher immer mal als Beispiel genannt. Ein originales Statement dazu lautet wie folgt: 

„Bei den Münzen lag der Krügerrand etwa doppelt so hoch wie der kanadische Maple Leaf. Der Krügerrand war auch das insgesamt stückzahlenmäßig am häufigsten verkaufte Einzelprodukt. Die australischen Goldmünzen (Nugget) folgen abgeschlagen, alle anderen Goldmünzen spielen nur eine untergeordnete Rolle." (Wolfgang Wrzesniok-Roßbach von DEGUSSA GOLDHANDEL)

Wissenswertes: Was macht den Krügerrand zur weltweit meistverkauften Goldmünze?

Tatsächlich ist der Krügerrand in Südafrika als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. Die südafrikanische Zentralbank garantiert, dass sie eine Krügerrand-Goldmünze jederzeit zum Gegenwert einer Feinunze Gold zurücknimmt. Außerdem ist der Krügerrand kratzfester als alle anderen bekannten Goldmünzen, weil das Gold in einer Schutzhülle aus Kupfer steckt.

Die eine Unze Krügerrand hat ein Gewicht von 33,93 Gramm, wovon 31,10 Gramm auf das Feingold und etwa 2,83 Gramm auf den Kupfermantel entfallen. Deshalb hat die Krügerrand-Goldmünze auch keine goldene Optik, sondern kommt in einem leicht rötlichen Farbton. Dem von Kupfer eben. Die Widerstandsfähigkeit dieser Münzen ist äußerst wichtig. Denn wenn eine Goldmünze beispielsweise durch unsachgemäße Lagerung stark zerkratzt ist, kann es schlimmstenfalls vorkommen, dass du beim Verkauf nur noch den Schmelzpreis erhältst.

Die weiteren Goldmünzen im detaillierten Vergleich

Welche Goldmünzen es noch unter die Top 10 schafften, zeigt die folgende Rangliste von Gold.de, einem großen Online-Händler für Goldprodukte in Deutschland.

Rank

Produkt

Stückelung (Feingewicht)

Feinheit

1

Krügerrand

1 Unze (31,10 g)

916,6/1000

2

Maple Leaf

1 Unze (31,10 g)

999,9/1000

3

Goldeuro

1/2 Unze (15,55 g)

999,9/1000

4

Känguru (oder auch Nugget)

1 Unze (31,10 g)

999,9/1000

5

Lunar Serie II

1 Unze (31,10 g)

999,9/1000

6

Wiener Philharmoniker

1 Unze (31,10 g)

999,9/1000

7

Deutsches Kaiserreich

7,17 g

900/1000

8

Sovereign

7,32 g

916,67/1000

9

Goldeuro Dt. Wald

1/8 Unze (3,89 g)

999,9/1000

10

China Panda

1 Unze (31,10 g)

999/1000

Quelle: Gold.de (Stand: Oktober 2017)

Wissenswertes: Was du über Gewichtsangaben und Reinheitsangaben von Gold wissen musst

Eine Unze (oder Feinunze) ist eine nichtmetrische Maßeinheit der Masse und wird unteranderem für Edelmetalle verwendet. Das Einheitenzeichen ist oz. Eine Unze sind 31,10 Gramm. Diese Unze bezieht sich aber nur auf den Edelmetallanteil einer Münze oder eines Barrens. Das Gewicht von beispielsweise verhärteten (legierten) Metallen wird von dem Gesamtgewicht abgezogen. Die Gold- oder auch Silberpreise werden in US-Dollar pro Feinunze angegeben.

Als Feingewicht bezeichnet man das Gewicht des in einer Münze oder einem Barren enthaltenen Edelmetalls, welches in Gramm angegeben wird. Der Wert der Münze oder des Barrens wird vom Feingewicht bestimmt und je höher dieses ist, desto mehr ist die jeweilige Münze oder der Barren wert.

Die Feinheit gibt den Anteil des reinen Edelmetalls am Gesamtgewicht in Tausendstel an, also das sogenannte Feingewicht. Insbesondere ist die Feinheit dann wichtig, wenn es um die Einteilung eines Anlagegegenstandes geht. Goldmünzen gelten erst als solche, wenn sie einen Edelmetallgehalt von mindestens 90 Prozent aufweisen können. Goldmünzen sind ab einem Reinheitsgrad von mindestens 90 Prozent von der Mehrwertsteuer befreit.

Schritt 5: Wie soll ich meinen Goldschatz aufteilen?

Wähle für Münzen ein möglichst hohes Gewicht. Die Anlage in große Münzen ist vorteilhafter, da geringere Stückkosten anfallen. Du solltest etwa berücksichtigen, dass Händler in aller Regel geringere Ankaufspreise als Verkaufspreise festsetzen. Das liegt an der Marge des Händlers. Der Händler verdient nur dann etwas, wenn er seine Goldmünzen mit einem Gewinn verkauft. Also muss er darauf achten, dass er Gold günstiger einkauft, als er es verkauft.

Die Differenz zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis ist umso größer, je kleiner das Gewicht der Goldmünze ist. Die Herstellungskosten und Vertriebskosten sind dann nämlich anteilig an einer Münze höher. Das ist auch schlichtweg logisch, denn natürlich kostet es mehr, ein Stück Gold noch mehrere Stücke aufzuteilen, anstelle es direkt in einem Stück in Umlauf zu bringen.

Wie die nachfolgende Tabelle zeigt, beträgt am Beispiel der Krügerrand-Goldmünze die Differenz zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis etwa 3,7 Prozent. Das gilt für die 1 Unzen-Goldmünze. Sprechen wir von einer Viertelunze, dann haben wir schon einen Unterschied von 9 Prozent. So ist es auch kein Wunder, dass die meist verkaufte Einheit unter den Goldmünzen die 1 Unzen-Münze ist. Hier kommen die Unterschiede nun einmal in genauen Zahlen:

Stückelung

Kaufpreis

Verkaufspreis

Differenz

Zehntel-Unze

125,60 €

109,50 €

-12,8 %

Viertel-Unze

301,60 €

274,50 €

-9,0 %

Halbe Unze

586,00 €

548,00 €

-6,5 %

Ganze Unze

1.137,00 €

1.094,50 €

-3,7 %

Quelle: Degussa Goldhandel (Stand: 20.9.2017)

Kleine Münzen können nicht schaden

Falls du einen größeren Betrag in Gold investieren willst (sagen wir größer als 5.000 Euro), dann würden wir dir empfehlen, einen Goldschatz aus unterschiedlich großen Münzen aufzubauen. Falls du nämlich doch einmal auf die Schnelle 500 Euro brauchst (soviel bekommt man laut Liste ja ungefähr für eine halbe Unze Feingold), bist du mit einer ganzen Unze schlecht bedient. Du müsstest die Münze zerschneiden, womit sie deutlich an Wert verliert.

Besser wäre es also, wenn du verschiedene Größen hast. Gold ist leider nicht so flexibel wie Bargeld, sodass du beim Bäcker nicht einfach sowas wie Wechselgold bekommen würdest – mal so ganz radikal für eine Zeit angenommen, in der wir unser Brot wieder mit Gold bezahlen müssen. Das hat es schon einmal gegeben.

Um auf den Punkt zu kommen, könntest du zum Beispiel bei einem Investment von 6.000 Euro, vier 1-Unzen-Münzenerwerben und den Rest dann mit kleineren Einheiten auffüllen. Beim American Eagle und bei den anderen genannten Münzen stehen dir Gewichte meist zwischen einer Unze (31,10 g) und einer Zehntel Unze (1 g) zur Verfügung, sodass du relativ flexibel wählen kannst.

Rechnung anhand der Krügerrand-Preise von oben:

Viermal eine Unze = 4.548 Euro
Zweimal eine halbe Unze = 1.172 Euro
Einmal eine viertel Unze = 303 Euro

Gesamtinvestment: 6.023 Euro

Schritt 6: Wo kann ich Gold am besten kaufen?

Phyisches Gold in Form von Münzen oder wahlweise doch Barren kannst du direkt bei Banken und Sparkassen, Filialhändlern oder online kaufen. Da Banken und Sparkassen das Goldgeschäft in den vergangenen Jahren zurückgefahren haben, hat eine Vielzahl von Edelmetallhändlern (auch mit eigenen Onlinepräsenzen) diese Lücke gefüllt.

Wo aber findest du den besten Goldhändler? Welche Händler bieten faire Preise? Und wer hat besonders hohe Sicherheitsstandards?

Überregionale Anbieter wie DEGUSSA und PRO AURUM, die insbesondere in den deutschen Großstädten mit Filialen vertreten sind und vielfach ausgezeichnet wurden, sind ein sehr guter Anlaufpunkt, um Gold zu kaufen. Der Vorteil ist, dass du direkt in einer Filiale vorbeischauen und dich beraten lassen kannst. Dadurch ersparst du dir auch unnötige Versandkosten, die beim Online-Händler anfallen würden.

Der Nachteil ist allerdings, dass du in den Filialen von DEGUSSA, PRO AURUM und von weiteren unterm Strich mehr bezahlen musst als im Internet. Denn ein Online-Händler muss keine Kosten für seine Filiale tragen, die am Ende natürlich der Kunde irgendwie mit bezahlt.

Jedoch nur auf den Preis zu achten und dafür möglicherweise online an einen dubiosen und wenig vertrauenswürdigen Händler zu geraten, ist es auch nicht wert. Deshalb ist es wichtig, Online-Händler auf ihre Seriosität hin zu prüfen, beispielsweise durch Erfahrungsberichte von bestehenden Kunden, die allgemeine Präsentation und durch weitere Faktoren.

Bei welchen Portalen kann man gut und sicher Gold kaufen?

Um herauszufinden, wo man online gut und sicher Gold kaufen kann, haben wir unter diversen Portalen zum Preisvergleich für Gold einen Test durchgeführt. Dabei haben wir anhand einer intensiven Recherche mit Google insgesamt sechs Portale gefunden und Anfang Oktober 2017 überprüft.

Klicke hier um zu sehen wie wir getestet haben

Die Portale Gold.de und Goldpreis.de erfüllen alle unsere Kriterien. Folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen.

Portal

Versandkosten korrekt dargestellt

Händlerbeschreibung einsehbar

Anzahl von Angeboten (am Beispiel der 1-Unzen Krügerrand-Münze; Jahrgang 2017)

gold.de

59

goldpreis.de

Beim Krügerrand wurden Preise von Gold.de bereitgestellt.

bullion-investor.com

38

gold-preisvergleich.com

51

goldfixing.de

5 (Alle Jahrgänge)

silbergoldpreis.de

keine Angabe

Bei Gold.de und Goldpreis.de erhältst du für alle integrierten Händler eine korrekte Darstellung der Versandkosten, sowie eine vollständige und detaillierte Beschreibung. Bei beiden Portalen ähneln sich die Preise.

Insbesondere ist bei Gold.de die sehr hohe Anzahl an gefundenen Angeboten positiv aufgefallen. Bei einer 1 Unze-Krügerrand-Münze wurden insgesamt 59 Händler angezeigt, was so viele wie bei keinem anderen Portal waren. Das garantiert den absolut günstigsten Preis für deine Goldinvestition.

In dem Ranking erscheinen auch beispielsweise DEGUSSA und PRO AURUM, sowie eine Zeitangabe, wann die Preise das letzte Mal verglichen wurden. Das zeigt, warum das Portal in unserem Test am besten abgeschnitten hat.

Das einzige, was wirklich fehlt, ist eine Art Standortfilter, um mögliche nahegelegene Filialen der Anbieter zu finden. Leute, die lediglich online vergleichen und dann zur entsprechenden Filiale gehen möchten, kommen so nicht ganz auf ihre Kosten. Aber das ist auch das einzige Manko.

  • einfache Handhabung der Suchmaske
  • gute Darstellung der Ergebnisse
  • detallierte Händlerbeschreibung
  • Auflistung ausgezeichneter Goldhändler (z.B. Degussa und Pro-Aurom)
  • Versandkosten in Gesamtpreis einberechnet
  • Uhrzeit der letzten Preisabfrage einsehbar 
  • Händler können nicht nach PLZ/Ort gefiltert werden
  • detallierte Händlerbeschreibung
  • Goldpreis-Prognose Tool
  • Versandkosten in Gesamtpreis einberechnet

Schritt 7: Welche Dinge muss ich beim Kauf von Goldmünzen und Barren noch beachten? 

Ob du nun grundsätzlich lieber direkt in der Filiale eines Goldhändlers vorbeischaust und bereit bist, etwas mehr zu bezahlen, oder ob du doch den Kauf im Internet bevorzugst, solltest du diese Punkte beachten:

  • Der vermittelte Händler ist Mitglied im Berufsverband – Wir empfehlen dir, nur bei Händlern einzukaufen, die im Berufsverband des deutschen Münzhandels vertreten sind. Da du deine Goldbestellung in den allermeisten Fällen per Vorkasse bezahlen musst, ist die Verlässlichkeit und Seriosität der Händler besonders wichtig. Eine Liste aller angeschlossenen Edelmetallhändler kann man auf der Webseite des Berufsverbands finden. Bei den Portalen Gold.de oder Goldpreis.de sind alle aufgelisteten Händler Mitglied des Berufsverbandes. Hier kannst du also ohne großartige Sorgen bequem vergleichen.
  • Beim Kauf von mehereren Goldprodukten auf den vorhandenen Lagerbestand achten – Es kann schon mal vorkommen, dass Händler Münzen und Barren zu günstigen Preisen anbieten, diese jedoch nur in geringen Stückzahlen vorhanden sind. Oder das Angebot gilt lediglich für kleine Stückzahlen und für größere Stückzahlen musst du ganz andere Preise bezahlen. Darauf solltest du auf jeden Fall achten.
  • Stückelungen bei einem Händler erwerbenWir würden dir auch empfehlen, verschiedene Stückelungen zusammen bei einem einzigen Händler zu erwerben, da es dir unnötige Versandkosten bei verschiedenen Händlern erspart und du eventuell von Mengenrabatten profitieren kannst. Die Verkäufer freut es schließlich, wenn sie ordentlich verkaufen können und sind somit auch bereit, mit dem Preis etwas runter zu gehen. Außerdem ist zu beachten, dass viele Händler für Gold tatsächlich eine Mindestabnahmemenge haben.
  • Hohe Versandkosten vermeiden – Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Händlern auf den jeweiligen Vergleichsportalen sind für die beliebte Münzen oder Barren meist gering. Allerdings spielen die Versandkosten aufgrund des Wertes des versicherten Paketes eine große Rolle. Diese liegen je nach Anbieter und Bestellwert schon mal zwischen 10 und 30 Euro. Vergleiche daher immer den Gesamtpreis inklusive Versand, um im Klaren zu sein, wie viel deine Bestellung kosten wird. Als Fakt am Rande sei noch gesagt, dass der Versand in gewöhnlichen Paketen und mit unauffälligen Fahrzeugen ausgeführt wird.
  • Preise zeitgleich aufgerufen – Es kann gut sein, ähnlich wie bei Aktien, dass man das Gold in dieser Minute noch zum einen Preis erhält und sich dieser in der nächsten Minute ändert. Deshalb solltest du die Seite nach dem grundsätzlichen Vergleich noch einmal aktualisieren, um dann nicht durch geänderte Preise ungewollte Überraschungen zu erleben. Außerdem solltest du verschiedene Portale heranziehen. Beispielsweise listet Gold.de nicht alle Händler, die Goldpreis.de listet und umgekehrt. Wenn du wirklich den günstigsten Preis haben möchtest, solltest du zunächst mehrgleisig fahren.
  • Nur dort kaufen, wo eine sichere SSL-Verbindung besteht – Da es beim Kauf von Gold um sehr sensible Daten geht, solltest du darauf achten, dass der Händler online eine sichere Verbindung bietet. Du erkennst das an dem "https://" vor der eigentlichen Internetadresse. Außerdem stellen modernere Browser ein grünes Schloss neben dem Link dar, welches zusätzliche Klarheit über die sichere Verbindung schafft. Falls du ein Benutzerkonto eröffnen musst oder dergleichen, verwende zudem ein sicheres Passwort.

            Wissenswertes

#1 Ab einem Kauf im Wert von 10.000 Euro in einer Filiale sind die Händler durch das Geldwäschegesetz dazu verpflichtet, die Personalien festzuhalten. Die meisten Banken nehmen im Goldgeschäft grundsätzlich die persönlichen Daten auf. Möchtest du anonym bleiben, dann ist der Kauf von Gold im Internet unausweichlich.

#2 Barren und Münzen müssen in Deutschland weder beim Kauf, noch beim Verkauf versteuert werden. Das heißt, dass der Kauf von Münzen und Barren von der Mehrwertsteuer befreit ist. Ausnahme sind einige Sammlermünzen, deren Reinheitsgehalt geringer als 90 Prozent ist und die sich ohnehin nicht zur Anlage eignen.

#3 Normalerweise muss der Gewinn beim Auflösen einer Geldanlage mit der Abgeltungssteuer versteuert werden. Physisches Gold ist von dieser Steuer allerdings grundsätzlich befreit, weil es sich nicht um eine klassische gewinnorientierte Kapitalanlage handelt.

            Beachte außerdem, dass es kein Recht zum Widerruf gibt

Goldkäufe sind vom Widerruf ausgenommen. Gemäß § 312 d Abs. 4 Nr. 6 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird die Ausnahme damit begründet, dass der Preis auf dem Finanzmarkt Schwankungen unterliegt, auf die die Händler keinen Einfluss haben.

Schritt 8: Gold richtig lagern 

Kommen wir nun zum achten und letzten Schritt, in dem wir davon ausgehen, dass du dein Gold erfolgreich gekauft hast und dass es erfolgreich zu dir nach Hause gelangt ist. Nun geht es um die Frage, wie man physisches Gold wohl am besten lagert. 

Sofern du zuhause keinen eigenen Tresor besitzt, ist es am sichersten und bequemsten, sein Gold in einem Bankschließfach zu lagern. Für 25-50 Euro im Jahr kannst du dort bis zu 20 Kilobarren unterbringen. Es ist also auch für größere Bestellungen oder Käufe jede Menge Platz vorhanden. Rechtlich gesehen, bist du weiterhin Besitzer des Goldes und somit bei einer Pleite des Geldinstituts geschützt. Alternativ kannst du auch bankenunabhängige Schließfächer nutzen (beispielsweise bei DEGUSSA).

Wenn du dein Gold lieber zu Hause im Tresor oder Wertschutzschrank aufbewahren möchtest, solltest du bei der Suche nach einem geeigneten Versteck nicht nur an Einbrecher denken, sondern auch an Gefahren wie Feuer. Nun heißt das nicht, dass du extra einen absolut feuerfesten Tresor kaufen musst, aber zumindest solltest du deine Hausrat-Versicherung ansprechen, ob das Gold im Verlustfall (egal, welche Ursache) abgedeckt ist. Sofern du eine gute Versicherung hast, wäre das Gold sogar bei der Schließfachlagerung in der Bank mit abgedeckt.

Einige grundlegende Tipps zur Lagerung zu Hause

  • Lege aus Sicherheitsgründen bei größeren Goldschätzen nicht alles zusammen. Versuche, das Gold auf verschiedene Verstecke zu verteilen. So erleidest du im schlimmsten Fall nie einen Totalverlust.
  • Feingold (= 999,9/1.000) bewahrt man am besten in Münzkapseln auf. Gold ist ein sehr weiches Metallund die Ränder solcher Münzen sind schnell angestoßen und beschädigt, was einen Wertverlust mit sich bringt. Gute Händler geben dir beim Kauf eine passende Kapsel kostenlos mit. Frage sicherheitshalber aber nochmal nach.
  • Bei legiertem Gold, wie dem Krügerrand, muss man bei der Lagerung aufpassen. Krügerrand-Münzen im Teich zu versenken oder im Feuchten zu vergraben, ist beispielsweise keine gute Idee, um mal ganz kreative Ansätze zu beleuchten. Die enthaltenden Fremdmetalle können rosten. Daher solltest du ein trockenes Versteck wählen.
  • Wenn du dir einen Tresor oder Wertschutzschrank zu Hause installieren willst, sollte er optimalerweise VdS-Sicherheitsstufe III aufweisen und bei einem Gewicht unter 600 Kilogramm sicher im Boden und/oder in der Wand verankert sein. Alles andere kann von Einbrechern mit recht wenig Mühe weggetragen werden.
  • Bewahre stets die Quittungen für dein Gold sicher auf und mache jeweils eine Kopie vom Orginal, die du am besten getrennt vom Gold lagerst. Im Versicherungsfall (z.B. Diebstahl) kannst du den Besitz nachweisen. Und gegebenenfalls spielt es auf Seite deiner Erben irgendwann auch noch einmal eine übergeordnete Rolle.

Wir hoffen, dass wir dir mit Hilfe des Ratgebers den Kauf von Gold erleichtern konnten. Wenn du Fragen, Anregungen oder gerne deine Erfahrungen mit uns teilen möchtest, dann schreib sie doch in die Kommentare. Wir freuen uns, von dir zu lesen.

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