Geschäftskonto Vergleich – Das beste Konto finden (06/2018)

Von: Bernd Gerste

Zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2018

geschäftskonto

Wer hat seine Rechnung bezahlt und wie hoch ist mein aktueller finanzieller Spielraum? Alles Fragen, die du dir als Unternehmer täglich stellst. Daher ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die du als Unternehmer treffen musst, die Frage nach der Verwaltung deiner Finanzen. Dazu gehört unter anderem die richtige Wahl des Geschäftskontos.

Da es für die verschiedenen Unternehmensformen auch sehr unterschiedliche Angebote gibt, lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich. Wir haben uns daher die verfügbaren Geschäftskonten angesehen und für dich auf Herz und Nieren geprüft. 

                Wissenswertes

Die Verpflichtung, ein Geschäftskonto zu führen, besteht in Deutschland nur für Kapitalgesellschaften. Alle anderen Unternehmensformen sowie selbstständige Einzelpersonen oder Freiberufler müssen kein Geschäftskonto anlegen.

​Wir würden dir aber empfehlen deine Finanzen strikt nach privat und geschäftlich zu trennen. Zum einen erleichtert diese Trennung die steuerliche Zuordnung, zum anderen sind wichtige Kennzahlen für dein Unternehmen unmittelbar sichtbar. 

Fehlendes Finanzmanagement ist laut einer Befragung von Insolvenzverwaltern die wichtigste Insolvenzursache überhaupt. 77% der Befragten Insolvenzverwalter gaben an, bereits Unternehmen ohne jegliches Controlling und Kostenrechnung begleitet zu haben. Gute Gründe also, seine Finanzen mit getrennten Konten zu kontrollieren.

Was soll ein Geschäftskonto leisten? Eine Checkliste

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Bedürfnisse, welche im Vorfeld immer analysiert werden sollten. Dabei ist es wichtig, dass dein Geschäftskonto zur Art und Größe des Unternehmens passt.

Wir empfehlen dir daher, sich als erstes die Frage zu stellen, welche Leistungen du bei der Kontoführung für dein Unternehmen benötigst. Dabei sollte ein gewisses Unternehmenswachstum von vornherein berücksichtigt werden. 

Im Folgenden zeigen wir eine Auflistung der wichtigsten Kritierien. Nicht alle genannten Punkte müssen bei der Auswahl eines Geschäftskontos von Bedeutung sein.

Zusätzlich haben wir eine Checkliste unter jedem Punkt erstellt, die dir bei der Entscheidung für ein optimales Geschäftskontomodell hilft. 

                Wissenswertes

Sicherheit, eine einfache Durchführung von Transaktionen, günstige Konditionen sowie ein transparentes Kontomodell sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Geschäftskontos. Das hat eine Umfrage von mafo.de unter 595 Unternehmern herausgefunden. Dabei landete persönliche Betreuung und telefonische Erreichbarkeit auf den vorletzten und letzten Plätzen. Insbesondere junge Unternehmer mit einer selbständigen Tätigkeit von bis zu drei Jahren nannten das Kriterium persönliche Betreuung besonders selten.

1. Kosten eines Geschäftskontos

Oft sind Firmenkonten mit Kosten verbunden; das können monatliche Kontoführungsgebühren, Entgelte für Buchungsposten, Giro- und Kreditkartengebühr oder auch Gebühren für die Einrichtung von Daueraufträgen oder Lastschriften sein.

Als Unternehmer schaut man sich daher genau an, ob dieser Kostenblock vermeidbar ist oder nicht. Gerade zu Beginn lohnt sich daher der Vergleich der Kosten für einzelne Dienstleistungen gegenüber einem Pauschalpreis. Beachte hier jedoch, dass nicht immer ist ein kostenloses Konto auch die beste Wahl ist. Die Kontoführungsgebühren sind oftmals nicht wirklich hoch und können in der Regel steuerlich geltend gemacht werden (siehe Tipp).

                Tipp

Nutzt du das Konto ausschließlich für betriebliche Zwecke, darfst du die kompletten Kontoführungsgebühren als gewinnmindernde Betriebsausgaben verbuchen. Sie können jedoch zu einem Sprung in der Steuertabelle führen und zumindest ein paar Euro Steuern sparen. Warum als bares Geld verschenken?

Kosten pro Buchung

Neben den Grundkosten gibt es verschiedene Kontenmodelle, bei denen jede Buchung einzeln berücksichtigt wird. Bei sehr vielen Buchungen ist auch hier eine Pauschale für eine gewisse Anzahl freier Buchungen die beste Entscheidung. Kommt es nur zu vereinzelten Buchungen, kann auch eine Einzelabrechnung der Buchungen eine gute Lösung sein.

Kosten für Giro- und/oder Kreditkarte

Benötigst du für dein Unternehmen eine Giro- oder Kreditkarte? Zum Beispiel für die Buchungen einer Geschäftsreise oder das Tanken des Firmenautos? Die übersichtliche Auflistung dieser Kosten in der Kreditkartenabrechnung erleichtert die Buchführung und die Budgetplanung für dein Unternehmen.

                Und nun zu dir 

  • Wie hoch sind die Grundgebühren des Geschäftskontos bzw. wie viel bist du gewillt maximal pro Monat auszugeben?
  • Wie viele geschäftliche Zahlungsein- und ausgänge hast du im Schnitt monatlich? Wie viel kosten die verschiedenen Kontobewegungen?
  • Brauchst du eine Kreditkarte?
  • Wie hoch sind die Kosten für Kreditkarte, Girokarte und weitere Kartenmodelle?

Eine kurze Gegenüberstellung der eventuellen Kosten für Giro- und Kreditkarte, Gebühren für beleglose und beleghafte Buchungen und der Kontoführungsgebühr geben dir einen ersten Anhaltspunkt der anfallenden Kosten. Um dir die Gegenüberstellung zu erleichtern, haben wir einen Rechner für dich eingerichtet.​

Kostenrechner (zum Öffnen bitte anklicken)

2. Möglichkeiten für Geldein- und auszahlungen (Einzelhandel)

Wenn bei deinem Geschäftsmodell Barzahlung unerlässlich sind (z.B. Einzelhandel), ist die Möglichkeit der Geldeinzahlung ein sehr wichtiges Thema.

Immer häufiger versuchen Banken, diese Einzahlungen auf externe Dienstleister (Geld- und Werttransportunternehmen) zu verlegen. Durch diese externe Dienstleistung fallen dann zumeist auch weiter Kosten für dich als Kunde an. Daher sollte eine mögliche Geschäftsbank sowohl die Möglichkeit von Einzahlungen bieten oder eine kostenneutrale externe Lösung im Angebot haben.

Ähnlich wie bei der Möglichkeit Bargeld einzuzahlen, verhält es sich bei Auszahlungen. Kassenbestände in einem Unternehmen lassen sich zwar planen, aber wenn dein Unternehmen im Bereich Einzelhandel angesiedelt ist, ergibt sich täglich die Frage nach Wechselgeld und ähnlichen Bargeldtransaktionen.

                Tipp

Kommt es vor, dass du für bestimmte Geschäftsabschlüsse größere Bargeldabhebungen benötigst, erkundige dich nach einer möglichen Vorlaufzeit. Nur wenige Banken halten heute noch größere Bargeldbestände bereit.

                Und nun zu dir 

  • Sind Barein- und auszahlungen für dein Geschäftsmodell (z.B. Einzelhandel) unerlässlich? Wenn ja, wäre unserer Meinung nach eine "Vollbank" gegenüber einer Onlinebank die bessere Lösung. 

3. Persönliche Beratung und Ansprechpartner in der Bank

Auch wenn heute viele Bankgeschäfte online abwickelt werden und manche von euch noch nie eine Bankfiliale von innen gesehen haben, ein persönlicher Ansprechpartner und eine gute Beratung können für die finanzielle Planung in deinem Unternehmen Gold wert sein.

Viele Fragen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit deiner Geschäftsbank kannst du so individuell besprechen. Meist ist es auch möglich, durch persönliche Gespräche mit deinem Bankberater Kosten zu optimieren und bessere Konditionen zu verhandeln.

                Und nun zu dir 

  • Bist du online-affin oder schätzt du die persönliche Betreuung einer Bank vor Ort?

4. Dispositionskredit & Dispozins

Welche Voraussetzungen für einen Dispositionskredit muss ich erfüllen und welche Zinsen werden bei einer Inanspruchnahme berechnet? 

Dispositionskredite sind eine der teuersten Kreditformen, die es gibt. Oft gibt es viel kostengünstigere Finanzierungsformen (Barkredite/Förderprogramme/öffentliche Mittel). Daher raten wir dazu, den Einsatz eines Dispositionskredites sehr genau zu prüfen.

                Und nun zu dir 

  • Bist du auf Kontoüberziehung angewiesen? Wenn ja, in welcher Höhe?

5. Guthabenzins

Bei der aktuellen Zinssituation sind Konten mit einer Guthabenverzinsung kaum zu finden. Sofern größere Liquiditätsbestände auf einem Geschäftskonto vorhanden sind, sollte die Möglichkeit von Tages- oder Termingeldern geprüft werden.

6. Auslandsüberweisungen

Auslandsüberweisungen in den SEPA-Raum (Abkürzung für „Single Euro Payments Area“) sind heutzutage bei sämtlichen Finanzdienstleistern kostenlos, schnell und unkompliziert.

Wenn jedoch Zahlungen zwischen verschiedenen Währungen innerhalb des SEPA-Raums (z.B. britisches Pfund oder dänische Kronen) getätigt werden müssen, werden generell Gebühren fällig. 

Bei Überweisungen ausserhalb des SEPA-Raums, z.B. nach China ergeben sich bei den Banken relativ hohe Überweisungsgebühren. Dazu kommen noch ungünstigere Wechselkurse. So setzen viele Banken ihren eigenen Wechselkurs fest und behalten die Differenz für sich. Zudem muss man bei einigen Banken ein Überweisungsformular einreichen (z.B. bei der Netbank), was den Überweisungsprozess unnötig in die Länge ziehen kann.

Wir würden dir daher für Auslandsüberweisungen in Fremdwährungen Spezial-Anbieter wie Azimo, Transerwise oder Currencyfair empfehlen. Der Abschluss eines Geschäftskontos bei diesen Anbietern geht schnell und ist kostenlos. Und das Wichtigste: Sie ersparen dir unnötige Gebühren. 

                Und nun zu dir 

  • Tätigst du Überweisungen in Fremdwährungen? Wenn ja, dann würden wir dir empfehlen die Spezial-Anbieter Azimo, Transferwise oder Currencyfair zu berücksichtigen.  

7. Unterkonten

Als Unternehmen oder Unternehmung macht es Sinn mehr als ein Geschäftskonto, bzw. ein Konto mit mehreren Unterkonten zu führen. Schon rein aus buchalterischer Sicht und zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Zahlungsein- und Ausgänge . 

Bei Banken finden sich unterschiedliche Gebührenmodelle. So ist bei einigen Banken eine bestimmte Anzahl an Unterkonten im Grundpreis enthalten, weitere können bedarfsgerecht gegen Gebühr hinzugebucht werden. 

                Und nun zu dir 

  • Kannst du Unterkonten bei deinem Wunschanbieter einrichten? Wenn dies nicht der Fall sein sollte, empfehlen wir dir den Abschluss eines zuätzlichen Geschäftskontos. 

Unsere Empfehlung

Wie in der Einführung geschildert, gibt es sicher nicht das eine Siegerkonto in einem Vergleich der Geschäftskonten. So individuell wie das jeweilige Geschäftmodell, so individuell sind die passenden Konten. Für den dynamischen Jungunternehmer eignet sich zumeist ein Geschäftskonto bei einer Direktbank. Geringe Kosten, moderne Onlinesysteme und klare Kostenstrukturen sind die Voraussetzung für eine effektive Finanzverwaltung im Unternehmen.

Wer eine „Vollbank“ benötigt, wird um ein Geschäftskonto bei einer Filialbank nicht herumkommen. Die individuellen Serviceleistungen und die mögliche Inanspruchnahme von Beratungsleistungen können die höheren Kosten schnell als nebensächlich erscheinen lassen. Insbesondere im Einzelhandelsbereich bei der Ver- und Entsorgung mit Bargeld ist ein dichtes Filialnetz unerlässlich.

Drei Kontenmodelle decken aus unserer Sicht die Anforderungen an ein modernes Geschäftskonto am besten ab.

Direktbanken besonders interessant für Freiberufler und Einzelunternehmer

Gerade für Freiberufler und Einzelunternehmer, die eventuell am Anfang ihrer (unternehmerischen) Karriere stehen, sind die Kontenmodelle der Fidor Bank - Smart Geschäftskonto sowie von N26 - Business eine solide Basis. 

Die reinen Direktbankangebote ohne Filialservice bieten alle wichtigen Funktionen zu ausgesprochen günstigen Konditionen. Es ist möglich, beide Konten dauerhaft kostenlos zu führen, ohne dass besondere Bedingungen erfüllt werden müssen.

Zusammenfassend hat das N26 Business Konto aber aufgrund erweiterter Kontofunktionen die Nase vorn. N26 bietet optional eine kostenlose Girokarte an, die bei der Fidor Bank nicht angeboten wird. Ferner ist die Kreditkarte kostenlos (Fidor 8,95 € pro Jahr). Bar-Einzahlungen sind bei Einzelhandelspartnern (z.B. Rewe) möglich und die Dispozinsen fallen deutlich niedriger aus. 

                Tipp: Das Zwei-Konten Modell mit N26 Business und dem Fidor Smart                    

                Geschäftskonto

Da aktuell keine Unterkonten-Funktion für beide Modelle verfügbar sind, empfehlen wir dir das Zwei-Konten Modell. Das Zwei-Konten Modell sieht die Einrichtung von zwei Geschäftskonten vor. Dabei ist ein Konto (z.B. Fidor Smart Geschäftskonto) ausschließlich für die Einnahmen, das andere (z.B. N26 Business) nur für Ausgaben zuständig.

Für die Begleichung von Rechnungen und Investitionen bucht man regelmäßig einen Betrag vom Einnahmenkonto auf das Aufgabenkonto.

Auch wenn das auf dem ersten Blick nach größerem Verwaltungsaufwand aussieht, ergeben sich auf den zweiten Blick einige überzeugende Vorteile, wie die Übersichtlichkeit bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder bei der Beschaffung eines (Dispo-)Kredits. 

Wer jedoch nach einer Direktbank mit der Möglichkeit (mehrere) Unterkonten einzurichten, dem würden wir die Geschäftskonten der Netbank empfehlen. Beim Geschäftskonto Basic (0 € mtl. Gebühr) sind Unterkonten für jeweils 2€ pro Monat zubuchbar, und beim Geschäftskonto Premium (6 € mtl. Gebühr) sind 3 Unterkonten inklusive. 

N26 - Business

  • Unternehmensform: Freiberufler, Einzelunternehmer
  • Monatliche Kontoführungsgebühren: 0 €
  • Buchungen beleglos/beleghaft: 0 €/0 €
  • Kreditkarte: Mastercard 0€ pro Jahr
  • Girokarte: Maestro 0 € pro Jahr (optional)
  • Kostenfrei Bargeld: 5 kostenlose Abhebungen + Unlimitiert kostenlose Abhebungen mit CASH26 bei 7.000 Einzelhandelspartnern
  • Kosten Dispo: 8,90 % pro Jahr
  • Bargeld bei Einzelhandelspartnern einzahlen (Kostenlos bis zu 100 € / Monat; 1,5 % Gebühren nach den ersten 100 € / Monat
  • Banking App für Bankgeschäfte von unterwegs
  • kostenlose Mastercard und Maestro Karte
  • keine Gebühren auf beleglose und beleghafte Buchungen
  • Einrichtung eines Dispo Kredits in 2 Minuten möglich
  • Bar-Einzahlung bei 7.000 Einzelhandelspartnern möglich
  • 0,1% Cashback auf alle Mastercard Einkäufe
  • Nicht möglich, zeitgleich ein N26 Privat- und Geschäftskonto zu führen.
  • keine Unterkonten

Fidor Bank - Smart Geschäftskonto

  • Unternehmensform: Alle (inkl. Limited (Ltd), Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), Offene Handelsgesellschaft (OHG))
  • Monatliche Kontoführungsgebühren: 0€
  • Buchungen beleglos/beleghaft: 0€/0€
  • Kreditkarte: Fidor CorporateCard – Prepaid Mastercard 8,95€ pro Jahr
  • Kostenfrei Bargeld: 4 x monatlich kostenfrei mit Mastercard, dann 2,50 € pro Abhebung
  • Kosten Dispo: 12,5% pro Jahr
  • Banking App für Bankgeschäfte von unterwegs
  • keine Gebühren auf beleglose und beleghafte Buchungen
  • Einrichtung eines Dispo Kredits in 2 Minuten möglich
  • Keine Schufa-Abfrage
  • Bar-Einzahlung nicht möglich
  • keine Unterkonten
  • keine Girokarte

Tipp: Geschäftskonto ohne Schufaabfrage bzw. bei Privatinsolvenz

In den meisten Fällen muss zunächst eine Schufa-Auskunft eingeholt werden, damit ein Geschäftskonto eröffnet werden kann. Befindet sich in der Schufa ein negativer Eintrag, wird die Kontoeröffnung in aller Regel abgelehnt.

Wer ein Geschäftskonto benötigt, sollte es unser Meinung nach zu erst bei der Fidor Bank versuchen, da andere Anbieter ohne Schufaprüfung, wie Ethik Bank oder Global Bank, in der Regel nicht kostenlos sind und zudem andere Schwächen aufweisen. 

Klassische Filialbanken für alle Rechtsformen geeignet

Die Geschäftskonten der Commerzbank konnten bereits bei verschiedenen Tests gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Im Test von n-tv und FMH wurde das Geschäftskonto der Commerzbank zum besten Geschäftskonto gewählt.

Wer eine Filiale vor Ort benötigt und die individuelle Beratung und einen Ansprechpartner sucht, findet bei der Commerzbank ein sehr gutes Gesamtangebot.

Individuelle Verträge lassen Spielraum für Vertragsverhandlungen. Die Onlinebanking-Möglichkeiten sind sehr modern und sicher. Das gut ausgebaute Filialnetz ermöglicht Ein- und Auszahlungen. Auch im Internationalen Geschäft ist die Commerzbank gut aufgestellt.

Die Business-Konten der Commerzbank werden in drei verschiedenen Modellen angeboten. Das KlassikGeschäftskonto richtet sich in erster Linie an Einzelunternehmer oder Freiberufler, die nur wenige Buchungen haben und diese online abwickeln möchten.

Das PremiumGeschäftskonto ist für registrierte Unternehmen geeignet, die viele Buchungen im Monat hauptsächlich online ausführen. Fünf beleghafte Posten sind hier gebührenfrei enthalten.

Als dritte Firmenkonto-Variante gibt es das PremiumGeschäftskonto mit Plus-Option. Hier sind 500 beleglose Buchungen, jeweils zwei Giro- und Kreditkarten, und ein Fremdwährungskonto dabei.

Zudem bietet die Commerzbank jungen Unternehmenen (jünger als 3 Jahre) bei Abschluss eines PremiumGeschäftskonto 2 Jahre lang 50% Rabatt auf den monatlichen Grundpreis (9,45 € statt 18,90 €). 

Des Weiteren gibt es vergünstigte Kontomodelle und Inklusivleistungen speziell für Ärzte, Zahnärzte, Heilberufe, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. 

Commerzbank - Geschäftskonto

  • Unternehmensform: Alle
  • Monatliche Kontoführungsgebühren:                   Klassik: 6,90€; Premium: 18,90€; PremiumPlus: 39,90€
  • Buchungen beleglos/beleghaft:                             Klassik: 0,15€/1,50€; Premium: mtl. 50 frei, danach 0,10€/ 1,50€;     PremiumPlus: mtl. 500 frei, danach 0,10€ / 1,50€
  • Kreditkarte (Business Card Premium):                 Klassik 79,90€; Premium: Kostenlos; PremiumPlus: Zwei Karten kostenlos
  • Girokarte (Commerzbank Girokarte):                               Klassik: 10€ pro Jahr; Premium: Kostenlos; PremiumPlus: Zwei Karten kostenlos
  • Baraus- und Einzahlungen am Automaten:               Klassik: 1,00 pro Vorgang Premium: 5 kostenlose Abhebungen + Unlimitiert kostenlose Abhebungen mit CASH26 bei 7.000 Einzelhandelspartnern
  • Kosten Dispo: Klassik: 8,75 pro Jahr; Premium: 7,75% pro Jahr; PremiumPlus: 9,75% pro Jahr
  • Für eine Filialbank günstige Gebühren- und Buchungskosten
  • Testsieger von n-tv und FMH für "Bestes Geschäftskonto"
  • Ein dichtes Filialnetz – besonders für Einzahlungen wichtig
  • Beliebige Unterkonten
  • Rabatte und Inklusivleistungen für junge Gründer und spezielle Branchen
  • Teurer als eine Direktbank
  • GeschäftskontoKlassik: keine kostenlose Kredit- oder Girokarte
  • Individuelle Vertragsbedingungen sind unübersichtlich

Beachte: Altes Geschäftskonto auflösen

Ein Geschäftskonto ist nicht an Kündigungsfristen gebunden und kann jederzeit aufgelöst werden. Eine schriftliche Kündigung ist unerlässlich und wird von den Banken vorausgesetzt. Die genauen Voraussetzungen findest du in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Nicht ausgeglichene Dispo- oder Kontokorrentlinien können einer Beendigung der Geschäftsbeziehung entgegenstehen. Bevor ein Geschäftskonto gekündigt werden kann, müssen alle Kredite zurückgezahlt sein.

​Erfahrungsgemäß ist es immer besser, das alte Konto parallel zum neuen Firmenkonto laufen zu lassen. Es kommt doch immer wieder vor, dass Lastschriften in langem Abstand vom Konto eingezogen werden.

Es ist auch wichtig, Ämter und Institutionen über die neue Bankverbindung schnell zu informieren. Ansonsten laufen Lastschriften ins Leere, was letztendlich Kosten für die Rücklastschriften bedeutet, und eventuell Mahngebühren anfallen.​

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