60 Portale und 13 Geschäftsmodelle um online Geld zu verdienen

Von: Keven Oster 

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2019

von-zu-hause-geld-verdienen

Wir haben es schon alle mal irgendwo gehört und gelesen:

  • “Im Pyjama Geld verdienen - 3000 € und mehr pro Woche”
  • "Werde jetzt Millionär ohne Vorkosten - und das noch als Nebenjob"
  • "Er hat es geschafft, also kannst du es auch"
  • "So startest du ein Blog in 30 min und in einem halben Jahr kannst du deinen Job kündigen"
  • "5000 € monatlich auf Amazon verdienen - kauf mein Kurs und ich zeige es dir"

So oder so ähnlich beginnen 99 Prozent aller "online Geld verdienen/Geld von zu Hause verdienen"-Artikel an. Wie viel Arbeit und Fleiß hinter dem Versprechen steckt, bekommst du in aller Regel nicht gesagt! Stattdessen bekommst du irrsinnige und unseriöse Ideen und beeindruckende Zahlen um die Ohren gehauen. Zwei Beispiele aus den weiten des Internets.

Links: Die Klassiker: Kugelschreiber zusammenbauen, und das Füllen von Wundertüten; Rechts: Ausschnitt einer Facebookgruppe.

Wir haben wirklich schon alle Kuriositäten zu sehen bekommen. Und leider gibt es eine immer noch eine Vielzahl von Angeboten, die nur darauf abzielen, ahnungslosen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. 

In diesem Artikel versuchen wir dir zu zeigen, wie du realistisch und seriös Heimarbeit betreiben kannst - Schritt-für-Schritt erklärt und ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen.

Kommen wir also gleich zur Sache: Es gibt es für dich im Prinzip zwei relevante Wege, um online Geld zu verdienen:

  • Als Freiberufler (neudeutsch “Freelancer”)
  • Ein Online-Unternehmen aufbauen

Lasst uns diese zwei Optionen im Detail betrachten, damit wir ein Verständnis bekommen, was wir eigentlich meinen. Für alle Ungeduldigen haben wir eine Infografik zusammengestellt.

                Disclaimer 

Wir haben das Rad nicht neu erfunden, und wir können dir natürlich nicht zu 100% versichern, dass die im Artikel präsentierten Ansätze, Konzepte und Herangehensweisen auch für dich funktionieren werden. Jeder beginnt mit einem anderen Wissenstand und aus einem anderem Kontext heraus.

Hier stellen wir dir lediglich Tipps und Strategien vor, die bei uns zum Erfolg geführt haben. Wir versuchen dir aufzuzeigen, was möglich ist. Manches wird sich für dich vereinfacht anhören, die Realität ist aber um einiges komplexer, und es steckt immer viel mehr Schweiß und Arbeit dahinter als man gemeinhin annehmen würde. 

Und an alle, die vorhaben, schnelles, leichtes Geld im Internet zu verdienen: Vergesst es!​

1

Online Geld verdienen als Freelancer/Freiberufler

Warum als Freiberufler beginnen? Die Antwort dazu ist relativ einfach:

  • Du besitzt bereits bestimmte Fähigkeiten, um Geld zu verdienen – auch wenn du es noch nicht wirklich realisiert hast;
  • Du willst neue Fähigkeiten erlernen;
  • Du kannst etwas tun, das du selbst gerne ausübst;
  • Du kannst selbst wählen, wie viel, mit wem und von wo du arbeiten möchtest.

Klar, das klingt großartig, doch wenn du wie alle Menschen tickst, dann zweifelst du erst einmal.

  • „Ich besitze keine besonderen Fähigkeiten mit denen ich Geld verdienen kann“
  • „Ich habe absolut keine Idee, wie und wo ich anfangen soll“
  • „Ich möchte nicht all die Zeit in etwas stecken, um am Ende zu scheitern“

Die gute Nachricht: Jeder, wirklich jeder, kann als Freiberufler Geld verdienen. Auch wenn du kein Internet Guru oder Softwareentwickler bist. Dennoch gibt es einige Dinge, die wir von Beginn an beachten müssen:

  • Wir denken, dass der Weg des Freiberuflers der einfachste Weg ist, seriös von zu Hause Geld zu verdienen.
  • Wir schätzen, dass 90 Prozent der Jobs in freiberufliche Arbeit verwandelt werden können. Bei den restlichen zehn Prozent geht es jedoch nicht: Man findet beispielsweise keine freiberuflichen Herz-Chirurgen, Polizisten oder Bauarbeiter.
  • Es erfordert viele Versuche, bis du ein Gefühl dafür bekommst, wie du deine Fähigkeiten am besten vermarkten kannst.

Der letzte Punkt ist der Wichtigste. Du findest wahrscheinlich nicht beim ersten oder zweiten Mal das Passende. An diesem Punkt geben die meisten auf. Doch wenn du durch etwas experimentieren herausfinden kannst, für was Leute dich bezahlen würden (oder bereit sind, dafür zu bezahlen), dann ist es wirklich nur eine Frage der Zeit bis sich der Erfolg einstellt. 

Schritt-für-Schritt Anleitung zum Freelancer

Im Folgenden zeigen wir dir, wie du deine Fähigkeiten in Geld umwandeln kannst. Bitte versuche die hier aufgeführten allgemeinen Prinzipien auf deine persönliche Situation anzuwenden.

Wir wissen aus eigener leidlicher Erfahrung, dass aller Anfang schwer ist. Es kann einen schier überwältigen, wenn man betrachtet, dass einem 500 potentielle Wege des Geldverdienens und des Arbeitens von zu Hause aus bereitstehen. Deshalb ist folgendes wichtig: Mache einen Schritt nach dem anderen.

Schritt 1: Beginne mit deinen Zielen

Zu viele Leute springen ins kalte Wasser ohne jedoch zu verstehen warum sie tun was sie tun. Klar, es ist besser etwas falsch zu machen, statt überhaupt nichts. Doch wenn du etwas Zeit für das Planen aufbringen kannst, dann ersparst du dir wahrscheinlich hunderte Stunden an Fehltritten.

Hier ist eine einfache Regel:

  • Wenn du als Freelancer beginnen möchtest, weil du extra Geld verdienen möchtest, dann identifiziere zuerst einen profitablen Markt, und passe dann deine Dienstleistung an.
  • Wenn du aber als Freelancer tätig sein möchtest, weil du deiner Leidenschaft nachkommen und diese in einen Verdienst verwandeln willst, dann erzeuge zuerst eine Dienstleistung und identifiziere dann einen Markt.

Nehmen wir mal zwei simple Beispiele, um den Unterschied zu verdeutlichen.

Beispiel 1: Kai möchte zusätzliches Geld verdienen (zum Öffnen bitte anklicken)

Beispiel 2: Anna interessiert sich für Schmuck

                Und nun zu dir 

Wieso willst du von zu Hause aus arbeiten und Geld verdienen?

Magst du deine jetzige Tätigkeit/Arbeit, und möchtest diese weiterführen, oder doch lieber etwas komplett Neues machen?

Wann immer möglich, beginne mit deinen Zielen, und lasse dann die Strategien folgen (Wie sollte ich Kunden erreichen? Wie viel sollte ich verlangen? etc.). Im zweiten Schritt geben wir dir konkrete Beispiele. Und wenn du (noch) nicht weißt, was deine Ziele sind, dann zeigen wir dir trotzdem einen Weg wie du beginnen kannst.

Schritt 2: Identifiziere deine Fähigkeiten und Interessen

Wir bekommen häufig zu hören „Ich bin sehr gut im kommunizieren, doch ich weiß nicht wie ich das zu Geld verwandeln kann“. Die Antwort ist: weil du es nicht kannst. Niemand stellt einen „guten Kommunikator“ ein. Leute stellen dich ein, weil du für sie Probleme lösen sollst.

Was bedeutet das überhaupt, gut im „Kommunizieren“? Bist du ein guter Autor? Bist du gut im Kommunizieren, weil du fließend Englisch sprichst? Vielleicht findest du ein bestimmtes Segment an Leuten, die dich dafür bezahlen würden.

Wenn du keine vermarktbaren Fähigkeiten besitzt, gibt es noch immer Möglichkeiten für dich. Es gibt viele Beispiele von Menschen, die ein gutes Einkommen von ihrer Freelancer Tätigkeit erzielen – und viele davon besitzen keine besonderen Fähigkeiten, die als „wertvoll“ erachtet wird.

Wenn du kein IT-Spezialist bist oder Erfahrung in Online Marketing besitzt, dann ist das okay. Du kannst mit vielen Tätigkeiten ein gutes Einkommen verdienen, ohne besondere technische Fähigkeiten. Wichtig ist, dass du einen Markt findest, der bereit ist für deine Fähigkeiten bzw. Interessen zu zahlen.

                Tipp

Wenn du deine Fähigkeiten erweitern  bzw. neue erlernen willst, können wir dir zu oftmals kostenlosen Online-Kursen raten (manche auch mit Zertifikat), die von deutschen Universitäten und anderen Anbietern angeboten werden und große Teilnehmerzahlen aufweisen. Schau dich mal um auf Virtuelle Hochschule Bayernudemy, udacityiversity, mooin, imoox und openHPI.

Ganz klassisch kann man sicherlich noch Fernstudienkurse, die Weiterbildungsangebote der IHK und Volkshochschulen empfehlen. 

                Und nun zu dir 

Welche Fähigkeiten besitzt du bereits? Worüber fragen deine Freunde dich um Rat? Worin bist du deiner Meinung nach gut? Womit verbringst du gerne deine Zeit?

Welche dieser Fähigkeiten und Interessen kann ein bestimmtes Problem lösen?

Zusatz: Welche Interessen bzw. Leidenschaften besitzt du, die es dir eventuell ermöglichen von Heimarbeit zu betreiben?

Zusatz: Worin möchtest du am Ende gut sein? Hast du Lust eine neue Fähigkeit zu erlernen? Denke darüber nach, diese Fähigkeit zu lernen, um diese dann zu vermarkten.

Du musst dich wirklich herausfordern, um zu sehen welche Fähigkeiten du besitzt, für die dich Leute bezahlen würden. 

Um die Sache etwas praktikabler zu gestalten, lass uns den Prozess wieder an einem Beispiel veranschaulichen (in vereinfachter Form).

Beispiel: Identifiziere deine Fähigkeiten

Hervorragend. Nun haben wir eine Liste deiner Fähigkeiten, die wohlmöglich profitabel sind und freiberuflich ausführbar.

Schritt 3: Verwandle deine Fähigkeiten in etwas, für das die Leute dich bezahlen würden

Alle von uns haben eine Fähigkeit, die anderen Leuten helfen könnte. Wie bekommen wir sie also dazu, hierfür zu bezahlen?

Hier kommst du zum Einsatz. Du bietest eine Dienstleistung an, du löst ein Problem mit Hilfe deiner Fähigkeit, du bietest deinem Kunden einen speziellen Vorteil, schaufelst deinem Kunden Zeit frei oder generierst ihm zusätzliches Einkommen, wie „Ich kann Ihnen helfen Ihr Büro zu organisieren, sodass Sie sich entspannter fühlen, mehr Arbeit erledigt bekommen und ein höheres Einkommen erzielen können.“

Um zu überprüfen ob du tatsächlich eine wertvolle Dienstleistung bereitstellst, solltest du in der Lage sein, es durch Folgendes zu erklären:

„Ich kann Ihnen mit (Dienstleistung) helfen, sodass Sie (Vorteil) haben.“

Am Beispiel von oben:

„Ich kann Ihnen helfen Ihre Anrufe sowie Emails entgegen zunehmen und zu beantworten, sodass sie organisierter sind und mehr Zeit für Ihre Hauptaufgaben haben.“

Wie kann ich nun herausfinden, ob es für meine geplante Dienstleistung einen Markt gibt?

1. Gibt es bisher jemanden, der eine ähnliche Dienstleistung anbietet?

Viele Leute, die wir persönlich kennen, verlieren sofort den Mut, wenn sie herausfinden, dass jemand anderes eine ähnliche Idee erfolgreich umsetzt. Wettbewerber lassen sie regelrecht erlahmen. Das ist genau das Gegenteil von vielen erfolgreichen Freelancern. Wettbewerber kümmern sie kaum.

Wenn wir zum Beispiel eine Reihe von Anbietern für eine Idee entdecken, signalisiert es uns nur, dass es sich wahrscheinlich um einen lukrativen Markt für unser Angebot handelt. Das sind sehr gute Anzeichen, zumal man viele Angebote der Konkurrenz mit etwas Kreativität und Scharfsinn ausstechen kann.

2. Gibt es bisher jemanden, der nach deiner Dienstleistung sucht?

Hast du schon jemals Stellenangebote oder eine Anzeige gelesen, die sich mit deiner geplanten Dienstleistung abdeckt? Auf Job-Seiten, durch Freunde oder ehemalige Kunden? Dieses sind klare Signale für die Existenz einer Nachfrage nach deiner Dienstleistung. Das sind sehr gute Nachrichten für dich.

Wenn du zum Beispiel darüber nachdenkst, das Marketing für lokale Restaurants zu übernehmen, solltest du besser 15+ Eigentümer anschreiben oder vor Ort besuchen, um zu sehen, ob 1) sie sich für deine Dienstleistung interessieren, 2) sie wertschätzen und 3) sie dich dafür bezahlen würden. Wenn du keine Nachfrage hast, hast du kein nachhaltiges Freelancer-Modell. 

                Beachte

Leute bezahlen dich nicht für deine Fähigkeiten, sondern damit du ihr Problem löst! Laut einer aktuellen Umfrage von SOLCOM mit 638 IT Freelancern wurde von 49% Kunderaquise als größtes Hindernis genannt. 

Freiberufler sollten sich daher die Frage stellen, ob sie wirklich ein Problem beim Kunden ansprechen, das nicht schon von anderen Freelancern im jeweiligen Markt bedient wurde.

Schritt 4: Wo und wie du an deinen ersten Kunden kommst

Also, du hast bisher deine Ziele identifiziert, herausgefunden, welche deine Fähigkeiten sind und eine Vorstellung, wie du damit ein konkretes Problem löst. Schauen wir nun, wie du an deinen ersten Kunden kommst.

Im Prinzip gibt es 2 Möglichkeiten für dich, die wir näher betrachten:

1. Du bewirbst dich direkt auf ausgeschriebene Projekte/Stellen bzw. wirst an einen Kunden vermittelt.

Am einfachsten ist es sich auf speziellen Freelancer-Portalen und Marktplätzen nach ausgeschriebenen Projekten umzuschauen, und sich direkt darauf zu bewerben. 

Natürlich ist es für uns unmöglich zu sagen, welches dieser Portale für dich das Richtige sein könnte. Daher ist es das Beste, du schaust dir einige selbst an und entscheidest dann, wo du dich bewirbst.

Der Basis-Account ist auf den meisten Portalen kostenlos und du und/oder der Auftraggeber zahlt eine Abgabe. Genauere Details zur Abwicklung und Bezahlung der Projekte findest du auf den jeweiligen Portalen.

Um die Sache für dich einfacher zu gestalten, haben wir alle bekannten deutschen sowie die wichtigsten englischsprachigen Marktplätze in der Tabelle unten zusammengetragen (grob sortiert nach Branchenzugehörigkeit).

                Tipp

1. Halte Abstand von Micro-Jobs oder Kleinst-Aufträgen (z.B. Apps und Webseiten testen, Werbung anschauen und anklicken, Lesen und Bestätigen von Emails, ellenlange Online-Umfragen beantworten, etc.). Generell eine sehr schlechte Investition deiner Zeit, da überwiegend Mini-Honorare ausgezahlt werden.

2. Während es am Anfang noch okay ist etwas geringere Stunden-/Tagessätze anzubieten, müssen diese langfristig angepasst werden, damit du von deiner freiberuflichen Arbeit leben kannst.

Nachdem du einen kleinen Kundenstamm aufgebaut hast, empfehlen wir dir daher einen angemessenen Stundensatz zu berechnen. Nicht ganz überraschend werden die besten Stundensätze im IT-Bereich sowie im Finanz- und Rechnungswesen bezahlt. Lass dich aber davon nicht entmutigen. Wenn du einen guten Service lieferst, kannst du auch stattliche Stundenlöhne in anderen Branchen erzielen. 

(zum Öffnen die jeweilige Spalte anklicken)

Portale und Marktplätze für alle Branchen 

Management, Unternehmen, Strategie

IT Entwicklung, Webprogrammierung, Technik

Schreiben, Übersetzen, Recherche, Datenerfassung, Transkription, Digitale Assistenz

Grafik- und Webdesign, Medien

Sonstige

Falls du auf den hier aufgeführten Marktplätzen und Portalen nicht fündig geworden bist oder dir die Konkurrenz zu groß erscheint, haben wir noch einen kleinen Trick für dich parat.

Sogenannte Metasuchmachinen (indeed.de, kimeta.de oder jobrapido.de) ermöglichen es dir, über eine Suchmaske, sämtliche aktive Stellen auf Jobbörsen und sogar auf Unternehmensseiten auf einen Schlag abzufragen. 

Versuche es mit folgenden Begriffen (wichtig: in Anführungszeichen setzen): „home office“, „freiberuflich“, „Freiberufler“, „Freelance“, „Freelancer“, „zu Hause“, „Heimarbeit“ "remote" und andere. Alternativ gib eine Stadt ein (Jobfeld frei lassen!) und wähle unter Beschäftigungsart "Freiberuflich" aus. Im Idealfall sollte dir die Maschine einige interessante Stellen/Projekte herausspucken.

2. Finde Leute, denen du helfen kannst.

Ergänzend zu Option 1, empfehlen wir unbedingt noch, potentielle Kunden direkt zu kontaktieren. Wieso? Weil Kunden fernab von Portalen erfahrungsgemäß bessere Stundensätze bezahlen und du in nachgefragten Bereichen weniger Konkurrenz ausgesetzt bist. 

Diese Option erfordert jedoch mehr Einsatz von dir. Oftmals ist es ja so, dass Leute von ihrem Problem oder von dem, was sie wirklich wollen, nicht bewusst sind. Der Auto-Pioneer und Erfinder der Fließbandarbeit Henry Ford hat einmal gesagt: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“

Wenn du dieses unausgesprochene Problem oder einen bestimmten Wunsch beim Kunden identifizieren kannst, werden dir die Türen weit offen stehen. Im Gegensatz zur Option 1, musst du in dieser Situation aktiver auf den Kunden zugehen, was zusätzlichen Hirnschmalz erfordert.

Kommunikation ist hier der wichtigste Teil, sei es durch Email, Anrufe oder Besuche vor Ort. Facebook- und Google-Werbung kann auch ein effektiver Weg sein, potentielle Kunden zu erreichen.

Wenn es um die Kommunikation mit künftigen Kunden geht, haben Leute oft Schwierigkeiten, diese richtig anzugehen. Verständlich. Wer hat schon Lust, wildfremde Menschen nach ihrem Geld zu fragen? Das sind Dinge, die außerhalb der Komfortzone liegen.

Theorien und Ansätze, wie man die Kaltaquise angehen sollte, gibt es viele. Anrufen oder doch erst Email (und dann um ein Gespräch bitten)? Direkt vorbeischauen? Lange oder kurze Email? Wieviele Erinnerungsemails? etc. Es gibt kein kein Richtig oder Falsch gibt.

Es wird von deiner Branche, geplanten Dienstleistung, Einfallsreichtum und Kommunikationsgeschick abhängen. Wenn du mit Anwälten zu tun hast, ist Email anfänglich der wahrscheinlich beste Kommunikationsweg. Anders bei lokalen Geschäften, die eventuell über keine Geschäfts-Email verfügen. 

Falls Zweifel bestehen, können wir gerne versuchen, dir in der Kommentarfunktion weiter zu helfen. Am wichtigsten wird es jedoch sein, den Vorteil deiner Dienstleistung klar zu kommunizieren. Sprich: „Ich kann Ihnen mit (Dienstleistung) helfen, sodass Sie (Vorteil) haben.“ 

                Und nun zu dir 

Wer ist dein exakter Kunde, und wo sucht dieser bereits nach einer Lösung für sein Problem? Wenn du ein ähnliches Tätigkeitsfeld, wie in deinem vorherigen Job übernehmen möchtest, gehe auf ehemalige Kunden zu. 

Wenn du eine Vorstellung von deinem perfekten Kunden hast (und du optimaler Weise eine Liste mit genauen Kontaktdaten besitzt), kontaktiere diese. Früher waren es Anrufe, heute sind Emails ausreichend.

Wenn du nicht die Muße besitzt, 50 Kontaktdaten einzeln aus dem Internet herauszusuchen, empfehlen wir dir, einen Freelancer zu suchen. Die Gelben Seiten sind auch ein guter Anfang, um Unternehmen aus deiner Stadt/Region nach Branchenzugehörigkeit herauszufiltern. 

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Internet-Unternehmen aufbauen

Ein Online-Unternehmen ist einer der leistungsstärksten Wege, um die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen – nur mithilfe eines Computers und eines Internetzugangs. Anhand der Schritt-für-Schritt Anleitung lernst du im Schnelldurchlauf, wie du am besten anfangen kannst. Wir möchten dich gerne noch ausdrücklich auf ein paar wichtige Punkte hinwiesen, die du nicht vergessen solltest:

  • Wir würden dir zunächst raten, dich als Freelancer zu versuchen. Wieso? Es ist generell einfacher, schneller, mit weniger Risiko und Aufwand verbunden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Unsere Empfehlung also: Versuch dich zunächst als Freelancer. Dann kannst du nebenher mit wenigen Stunden pro Woche deine Geschäftsidee verfolgen. Falls du Geldreserven besitzt, die dich über einen Zeitraum über Wasser halten und/oder risiko-freudiger bist, kannst du natürlich schon heute damit beginnen.
  • Wieso unbedingt online? Dafür gibt es mehrere Gründe und wir könnten hier weit und lang darüber debattieren. Deshalb die Wichtigsten in Kurzform: Einstiegsbarrieren sind sehr niedrig (d.h. weit geringere Einstiegskosten als im stationärem Bereich, kein Büro, keine festen Mitarbeiter, kein Inventar und Warenhaus sind erforderlich). Und nicht zu vergessen: Reichweite. Immer mehr Leute bewegen sich und shoppen online.
  • Wir haben es schon in der Einleitung erwähnt, aber hier nochmal ganz deutlich: du wirst nicht über Nacht Geld verdienen. Trotz allem, was Leute dir für Erfolgsgeschichten vorsetzen. Eine Internet-Unternehmung kann man gut mit dem Lernprozess eines Kindes vergleichen: Es fällt und fällt und fällt und irgendwann lernt es zu laufen. Dieser Prozess kann auch schon mal Jahre dauern. Deswegen auch bitte nicht sofort den Job kündigen.

Ein Online-Unternehmen ist einer der leistungsstärksten Wege, um die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen – nur mithilfe eines Computers und eines Internetzugangs. Anhand der Schritt-für-Schritt Anleitung lernst du im Schnelldurchlauf, wie du am besten anfangen kannst. Wir möchten dich gerne noch ausdrücklich auf ein paar wichtige Punkte hinwiesen, die du nicht vergessen solltest:

Aber ich hab nicht/kann nicht/weiss nicht/…

Zweifel an deinem geplanten Online-Business macht sich normalerweise in verschiedenen Formen bemerkbar:

  • „Was ist wenn ich keine Geschäftsidee habe?“
  • „Was ist wenn ich kein Experte bin?“
  • „Was ist wenn ich keine Webseite habe?“
  • „Was ist wenn ich keine Zeit habe?“
  • „Was ist wenn ich nicht weiß, wo ich anfangen soll?“

Das sind alles starke und sehr reale Emotionen. Sie sind aber absolut keine Gründe, es nicht mit einem Internet-Unternehmen zu versuchen. Du musst deiner Sache auch nicht sicher sein. Aber du musst den Sprung ins Ungewisse wagen und einfach anfangen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, auch nicht im Internet. 


Schritt-für-Schritt Anleitung zum Internet-Unternehmen

Es gibt viele Faktoren, die ein erfolgreiches Online-Unternehmen ausmachen. Hier ist unsere persönliche Einschätzung:


1. Die Idee ist wichtig - Wenn man an einer falschen Idee arbeitet, hilft auch die beste Umsetzung oder harte Arbeit nichts. 


2. Die Umsetzung ist wichtig - Aus einer guten Idee, die schlecht umgesetzt wurde, wird kein erfolgreiches Internet-Unternehmen. Schlechte Planung, falsche Teamwahl, oder andere operative Misstritte kann die beste Geschäftsidee killen. 


Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die obigen Punkte. Wir versuchen die Schritt-für-Schritt Anleitung so praxisangewandt, wie möglich zu gestalten.

Schritt 1: Verschaffe dir eine Übersicht aller digitalen Geschäftsmodelle für Selbstständige im Internet

Steigen wir gleich voll ein: Wenn du mit einem Business im Internet starten willst, um damit online Geld zu verdienen, solltest du vorher darüber im Klaren sein, welche Digitalen-Geschäftsmodelle für dich zur Verfügung stehen. Komischerweise ist keiner bisher auf die Idee gekommen, solch eine Liste zu erstellen (zumindest nicht im deutschsprachigen Raum und wenn, dann nicht komplett). 

Im Prinzip gibt es ein dutzend Online-Geschäftsmodelle, die von 99 Prozent von Leuten, die im Internet Geld verdienen, angewendet werden. Bequem haben wir alle für dich in der untenstehenden Grafik zusammengetragen. Bitte beachte, dass es viele Mischformen und Abweichungen gibt, die wir nicht alle unterbringen konnten. 

Wir haben einige selbst ausprobiert, und können dir berichten, welche du besser nicht ausprobieren solltest und welche als anfängerfreundlich gelten, inklusive Beispielen und unserer persönlichen Einschätzung.

Schritt 2: Wie du auf Geschäftsideen kommst (=Ideenfindung)

Du hast nun einen guten Überblick über die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und wie man mit diesen Geld verdienen kann. Wie du merkst, alles keine große Magie. Die unendliche Anzahl an Möglichkeiten, die dich eventuell überwältigt hat, ist zu einigen Wenigen zusammen geschmolzen.

Der nächste Schritt besteht nun darin, Ideen für das passende Geschäftsmodell zu sammeln. Du hast dich sicherlich schon gewundert, wieso wir den Schritt der Ideenfindung nicht zuerst angegangen sind. Aus einem ganz einfachen Grund: Um die Komplexität gering zu halten, und um dich nicht noch weiter zu verunsichern.

Während du dir die Grafik mit den Geschäftsmodellen angeschaut hast, sind dir vielleicht schon einige Ideen in den Kopf geschossen.

"Hört sich ja alles toll an. Ich habe aber keine Ideen. Was nun?"

Eine der häufigsten Hürden für Leute auf dem Weg zur Online-Selbstständigkeit, ist das Fehlen einer Geschäftsidee. Wir stellen dir eine einfache und simple Strategie vor. 

Schaue dir an welche Ideen sich am Markt behauptet haben, und kopiere diese bzw. biete (leichte) Variationen an 

Eine effektive Strategie für Anfänger ist zu schauen, welche Ideen sich bisher erfolgreich am Markt behauptet haben, um diese dann zu clonen bzw. Variationen anzubieten. 

Wenn der Markt groß genug ist, sollte es möglich sein, profitabel ein ähnliches Konkurenzprodukt/-service auf die Beine zu stellen. Es gibt ja nicht nur ein Autohersteller, ein Reiseblog, ein Email-Anbieter oder einen Zahnarzt.

Anstatt ins Risiko zu gehen und eine komplett neue Idee auf dem Markt einzufürhen, fange an existierende Probleme zu lösen, für die Leute oder Unternehmen heute schon bereit sind zu bezahlen. Dein super innovatives Start-up kannst du immer noch später gründen. Einige Beispiele.

Mobile-Apps: Variationen der Mobilen-Dating-App Tinder wurden bisher auf unterschiedlichste Weise von Mitbewerbern erfolgreich auf dem Markt gebracht: jCrush, eine Dating-App für Personen jüdischen Glaubens; Bumble, wo Frauen den ersten Schritt machen müssen; Surge, eine Dating-App für die gleichgeschlechtliche Partnersuche.

Die gleiche Strategie haben Wettbewerber von Uber, der bekanntesten Online-Vermittlung für Taxis, verfolgt. Beispiele dieser Idee finden sich mit Ola in Indien, Yidago Yongche in China, EasyTaxi in Brasilien und Go Jek in Indonesien.

Zum Beispiel könntest du dir anschauen welche Mobilen-Apps viele Downloads besitzen, und dir überlegen, ob du dem Produkt ein neues Gesicht verpassen kannst. Eine neue Funktionalität, oder eine andere Zielgruppe? 

Webseiten/Blogs: Nachdem Groupon, eine Rabatt-Seite, im Jahr 2008 gegründet wurde, gab es viele erfolgreiche Nachahmer in anderen Ländern: Citydeal in Deutschland, SoSasta in Indien, Crowdmass in Australien, Beeconomic in Singapore etc. Schaue dir an welche Webseiten/Blogs florieren, und überlege dir eine deutsche Version zu erstellen.

Physische Produkte: Anstatt Produkte neu zu erfinden, kannst du die Funktionalität der Produkte erweitern bzw. ergänzen. Die Idee dahinter ist es, eben kein neues Produkt auf den Markt zu werfen, sondern Erweiterungen/Verbesserungen von bisher erfolgreichen Produkten anzubieten, die dem Kunden zusätzlichen Mehrwert liefern.

Klassische Beispiele sind Rasierklingen anstatt Rasierer, Kaffeepads anstatt Kaffeemaschine, Reisetaschen mit Rollen etc.  Auf Kickstarter, einer Crowdfunding Platform, findest du einige Projekte, die genau diese Strategie anwenden. 

Software-Unternehmen: 

                Und nun zu dir 

Google ist dein Freund. Suche im Internet nach erfolgreichen Geschäftsmodellen, die du kopieren kannst. Schreib dir eine Reihe von Ideen auf und suche dir eine aus, die am besten zu dir passen könnte.  

Schritt 3:  Umsetzung

Die beste Idee bringt dir absolut nichts, wenn du sie nicht umsetzt.

  • Wenn du gedenkst einen Online-Kurs anzubieten, musst du zunächst eine Basisversion oder ein Modul des Kurses erstellen, bevor du dafür Geld verlangen kannst. Konkret bedeutet das, dass du dir Gedanken machen musst, wo du den Kurs anbieten willst (z.B. auf einer Webseite oder einer Kursplatform wie udemy), welche Software und Kamera zum Aufnehmen, wie viel soll der Kurs kosten und wie soll man den Kurs vermarkten etc.
  • Für physische Produkte könnte das bedeuten, dass Produzenten (z.B. auf Alibaba oder anderen Platformen) gesucht und kontaktiert werden müssen, damit diese Warenmuster erstellen können. Nachdem du dich auf ein Warenmuster geeignet hast, bestellst du eine kleine Menge, welche du dann Testweise auf Ebay/Amazon oder einem eigenen Online Shop zum Verkauf anbietest. 
  • Für (Nischen)-Webseiten/Blogs steht zunächst der Aufbau einer Webpräsenz auf dem Plan. Gleichzeitig musst du dir Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung und diverser anderer Konzepte/Tools aneignen. 
  • Und wiederrum anders schaut der Prozess für das Software-als-Dienstleistung Geschäftsmodell aus. Im Vergleich zu anderen Geschäftmodellen, kann die Umsetzung um einiges komplizierter ausfallen. Wenn du zum Beispiel keine Programmierkenntnisse besitzt, müsstest du eventuell eine Auftragsbeschreibung für einen Freelancer erstellen, inklusive Skizzen. Bevor du jedoch überhaupt anfängst einen Prototypen bzw. Basisversion zu erstellen, solltest du schon Interviews mit potentiellen Kunden geführt haben. 

Vielleicht hast du es schon bemerkt: Während die Umsetzung für jedes Geschäftmodell unterschiedlich ausfällt, benötigst du mindestens eine minimal funktionsfähige Version - egal ob du eine Mobile-App kreieren oder ein einfaches Produkt auf dem Markt werfen willst. Diese minimal funktionsfähige Version ist sehr wichtig. 

                Beachte

Grundsätzlich solltest du so wenig wie möglich Geld und Zeit investieren, um diese minimale Version zu erstellen und deine Annahmen zu testen. 

Das Testen sowie die Umsetzung mag sich für dich vereinfacht anhören: "Kein Problem, ich bestelle was beim Chinesen, und ab geht der Verkauf auf Amazon und Ebay!" "Ich engagiere mir einen Freelancer aus Indien für 5 € die Stunde, und der programmiert mir alles schön zusammen. Dem nächsten Facebook steht nichts mehr im Wege".

Das spiegelt nicht Realität wieder. Viele Details machen am Ende den Unterschied aus und es gibt jede Menge Stolpersteine, die die Anfangseuphorie schnell bremsen können.

"Lerne von den Fehlern anderer. Du kannst nicht lange genug leben, um sie alle selbst zu machen. " - Franklin D. Roosevelt 

Da es nicht das Ziel des Artikels ist alle Prozesse für jedes Geschäftsmodell im Detail aufzulisten, haben wir für dich eine Liste an Personen, Webseiten, Büchern und Kursen für jedes digitale Geschäftsmodell erstellt. Der Großteil der Referenzen liefert bis aufs kleinste Detail Umsetzungsanleitungen und vieles mehr, inklusive Ideenfindung und -validierung. 

Viel wichtiger jedoch als die Anleitungen ist die Umsetzung: Es bringt nichts monatelang Youtube-Videos, Blogartikel und Bücher zu konsumieren ohne erste Schritte Richtung einer Umsetzung zu tätigen.

Softwareanwendungen (zum Öffnen bitte anklicken)

Physische Produkte

Informationsprodukte

                Und nun zu dir 

Setze deine Idee um und erstelle eine minimal funktionsfähige Version. Investiere dabei so wenig Zeit und Geld wie nur irgendwie möglich!

Gehe auf deine Zielgruppe zu und zeige Ihnen die Lösung (=dein Service/Produkt) für Ihr Problem auf. Dieses kann durch Email, Anrufe, Besuche vor Ort, Facebook/Google/Amazon Werbung, "Content Marketing" und andere Kanäle geschehen.

Wenn du dir unsicher bist, wie du das (Online-)Marketing angehen solltest, geben dir die genannten Ressourcen einige gute Tipps, oder schreib uns doch einfach einen Kommentar. 

Stelle eine Annahme auf, die du zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen willst : "Kann ich X Leute/Unternehmen bis [Zeitpunkt] dazu bringen Produkt/Service Y zu kaufen/in Anspruch zu nehmen?" 

Tipp: News und Veranstaltungstipps für Gründungsinteressierte

Schritt 4: Verbessere Geschäftskonzept und Prozesse (=Wachstum) 

Wunderbar, die Planung und der Start deiner minimal funktionsfähigen Version sind abgeschlossen.

Je nach Geschäftsmodell hast du eventuell auch schon einige zahlende Kunden, und damit dein vorläufiges Ziel erreicht. Die wirkliche Arbeit fängt jedoch erst an. Jetzt ist es an der Zeit dein Online-Business ins Laufen zu bringen. 

                Beachte: Rechtsform für dein Unternehmen, Steuern und Buchhaltung

Wichtige Themen wie Rechtsform, Geschäftskonto, Steuern, Buchaltung, etc. müssen unbedingt früh angegangen werden, auch wenn du freiberuflich durchstarten willst. Es gibt unmengen an Informationen im Internet  und man liest oft gegensätzliche Empfehlungen.

Daher würden dir empfehlen, den Rat eines Steuerberaters heranzuziehen (1-2 Stunden reichen anfänglich um die wichtigsten Themen aus dem Weg zu räumen). Das erspart dir stundenlanges Googlen, viele Nerven und Geld. 

Beachte auch, dass Kosten für die Steuerberatung als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar sind, wenn sie zur Ermittlung deiner Einkünfte anfallen, also beruflich veranlasst sind.

Ein anfänglich gutes Produkt und einige zahlende Kunden bzw. Nutzer zu haben, ist ein klasse Start. Trotz allem wird sich deine Internet-Unternehmung auf lange Sicht nicht lohnen, wenn du keine nachhaltigen Gewinne erwirtschaftest.

Mit einem Vollzeitjob mag das noch okay sein, da du monatlich ein Einkommen erhälst und die Sache bisher als ein netten Spaß betrachten konntest. Was ist aber, wenn du vor hast langfristig von deinem kleinen Internet-Unternehmen zu leben, und dein bisherigen Job zu ersetzen?

Hier muss mehr von dir kommen.

Um zusätzliche Kunden zu erreichen, musst du eventuell neue Marketing-Kanäle erschließen bzw. aktuelle erweitern, neue Produkte und Funktionen einführen, oder einfach nur deine Kosten senken.

Kurz gesagt: Dein Business sollte nachhaltig wachsen. Die im Schritt 3 erwähnten Umsetzungsanleitungen geben dir effektive Strategien mit auf dem Weg.

Es kann natürlich auch vorkommen, dass du dein Konzept nach einiger Zeit komplett über Board werfen musst. Deine Kunden verlassen den Service, geben dir schlechte Bewertungen, verlangen neue Funktionen oder fordern ihr Geld zurück. 

Deine Entscheidungen von hier werden den Ausschlag geben, ob deine Online-Unternehmung auf Dauer überlebt oder nicht.

                Tipp

Wichtig in diesem Zusammenhang sind folgende Verhaltensregeln, die uns persönlich weiter geholfen haben: 

1. Teste jede Annahme: Du bist gut damit beraten, neue Strategien/Funktionen/Angebote schnell einzuführen und dich auf realle Daten zu beziehen als dich auf Vermutungen zu stützen. Das ist ein allgemeines Geschäftsprinzip, was auf jede deiner Entscheidungen angewendet werden sollte.​

2. Löse Probleme erst wenn sie aufkommen: Viele Online-Entrepreneure verbringen ihre Zeit damit Probleme zu lösen, die sie nicht haben. Wenn du mit deinem Online-Bussiness anfängst, wirst du nur ein Problem besitzen: nicht genügend Kunden. Verbringe also den Großteil deiner Zeit damit, neue Kunden zu gewinnen.

​3. Liebe deine Arbeit: Motivation ist ein wichtiger Bestandteil zum Erfolg. Du solltest Spaß an der Sache haben. 

Das war´s auch schon. Hoffentlich konnten wir dir mit diesem Artikel helfen, deinem Ziel von zu Hause zu arbeiten, etwas näher zu kommen. Wenn du während des Lesens Lust bekommen hast, eine freiberufliche Tätigkeit auszuüben oder mit dem Aufbau eines Online-Business zu beginnen, haben wir unser Ziel erreicht. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg  :). 

Wenn du Fragen, Anregungen oder Ideen hast, schreib uns doch ein Kommentar! Wir würden uns freuen. 

  • Susi sagt:

    Hier noch ein Tipp für die Suche nach Projekten:
    https://www.metajob.de/Freelancer
    https://www.metajob.de/Homeoffice

    • Admin Support sagt:

      Hallo Susi,

      danke für den Tipp- werden wir beim nächsten Update mit aufnehmen 🙂

  • Schenja sagt:

    Die Webseite ist gut aufgebaut und mit einigen Interessanten Informationen zum Geld verdienen.

    • Daniel sagt:

      Hi Schenja, danke für deinen Besuch. Freut uns, dass du hier fündig geworden bist. Grüße, Daniel

  • Anna sagt:

    Dieser Artikel ist genau was ich gebraucht habe! Habe das Gefühl in meinem Umfeld gibt es viele Freiberufler und ich habe mich immer gefragt, ob die wirklich einfach so viel besser in ihrem jeweiligen Themenbereich sind als andere…und wo meine außergewöhnliche Fähigkeit liegt. Dieser Artikel gibt mir Hoffnung – und vorallem einen Leitfaden zur weiteren Vorgehensweise. Vielen Dank dafür!!

    • Daniel sagt:

      Hallo Anna, das freut uns 🙂 Wir wünschen dir viel Erfolg und bitte halt uns auf dem Laufenden.

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  • Echt super, mit was für einer Fülle von Informationen dieser Artikel daher kommt. Mach weiter so!

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