Crowdfunding mit Kickstarter – Erkenntnisse aus über 331.000 Projekten

Kickstarter Crowdfunding

Von: Daniel Kupka

Zuletzt aktualisiert: 11. September 2018

Crowdfunding ist heute in Deutschland in aller Munde. Wer eine Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, kann sich über die „Schwarmfinanzierung“ mit dem nötigen Startkapital versorgen. Als Gründer erhält man mit einer solchen Kampagne zum einen (falls es gut läuft) das erforderliche Kapital und zum anderen ein Meinungsbild, ob die Zielgruppe vom Projekt begeistert ist oder nicht.

In Deutschland gehört die amerikanische Firma „Kickstarter“ zu den bekanntesten und erfolgreichsten Crowdfunding-Plattformen. Kickstarter selbst bietet ein Handbuch für Projektgründer zur optimalen Projekterstellung und -durchführung an. Der bereitgestellte Leitfaden sowie das Kickstarter-Forum bieten eine solide Grundlage, die man neben einer innovativen Projektidee benötigt, um seine Chancen auf eine erfolgreiche Projektfinanzierung zu erhöhen.

Unserer Meinung nach weisen die ausgewiesenen Quellen jedoch zwei Schwächen auf:

  1. Die Erfolgsberichte einzelner Projekte haben nur eine schwache argumentative Aussagekraft. Zwar können die Kampagnen-Empfehlungen von Gründern durchaus korrekt und ehrlich sein. Dennoch ist die Generalisierung von diesem einen (oder wenigen) erfolgreichen Projekt(en) auf andere Projekte unmöglich, da die Umstände sich stark unterscheiden. Manche Empfehlungen erschienen uns zudem widersprüchlich.
  2. Einige wichtige Hilfestellungen fehlen bei Kickstarter komplett oder wurden unzureichend beantwortet. Zum Beispiel: Welche Unterkategorien haben die höchsten Erfolgs- bzw. Fehlerraten? Welcher Wochentag erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Projektfinanzierung? In welchen Kategorien sind Investoren besonders aktiv? 

Die folgende Datenanalyse behebt diese Mängel. Insgesamt analysierten wir mehr als 378.000 Kickstarter-Projekte, die zwischen der Gründung von Kickstarter am 28. April 2009 und Ende Januar 2018 erstellt wurden (siehe mehr unter „So haben wir getestet“).

Wir haben versucht, die Empfehlungen so praxisnah wie möglich zu gestalten, ohne uns auf irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Theorien zu versteifen. Mehr Infos zum Thema was Crowdfunding ist und wie es funktioniert finden sich in dieser Infografik.  

Bevor wir in die Materie einsteigen, ein kurzer Blick auf die Daten:

  • Insgesamt fallen 87,6 Prozent der Kickstarter-Projekte in die Kategorien Erfolgreich und Gescheitert. 10,2 Prozent der Projekte wurden aus uns nicht bekannten Gründen vorzeitig abgesagt, obwohl interessanterweise einige Projekte ihr Finanzierungsziel bereits erreicht hatten. 0,5 Prozent der Projekte wurden eingestellt und 0,9 Prozent als undefiniert markiert. Zudem war ein geringer Prozentsatz an Projekten zum Zeitpunkt der Datenerhebung noch live (0,7 Prozent).
  • Um Erfolgs- und Fehlerfaktoren besser analysieren zu können, wurde die Analyse auf erfolgreiche sowie gescheiterte Projekte beschränkt. Nach der Bereinigung verblieben von 378.000 noch rund 331.000 Kickstarter-Projekte, von denen wiederum 40,4 Prozent erfolgreich endeten. Das bedeutet, das von den Gründern festgelegte Finanzierungsziel wurde innerhalb eines definierten Zeitraumes erreicht. Bei den restlichen 59,6 Prozent wurde das Finanzierungsziel verfehlt und das Geld wieder an die Unterstützer zurückgezahlt.
  • Besonders häufig wurden Projekte in den Hauptkategorien Film und Video sowie Musik veröffentlicht. Journalismus und Tanz landeten auf den letzten Plätzen.
  • Von den insgesamt 170 Unterkategorien sind besonders Produktdesign (9,4 Prozent aller Projekte), Dokumentarfilme (7,3 Prozent), Musik (6,4 Prozent) und Tabletop-Spiele (5,7 Prozent) beliebt. Kaum Beachtung finden dagegen Projekte in den Bereichen Buchdruck sowie Taxidermie, beide mit jeweils zehn Projekten.
  • Ein überwiegender Teil der Kickstarter-Projekte kommt aus englischsprachigen Ländern, deutlich angeführt von den USA mit 78,8 Prozent. Großbritannien, Kanada und Australien folgen abgeschlagen. Deutschland befindet sich auf Platz 5 mit insgesamt 1,04 Prozent (3436) aller Kickstarter-Projekte.

Um Grafiken auf einem mobilen Gerät zu betrachten, bitte in Landscape-Modus drehen. 

Projekte in der Kategorie Technologie scheitern am häufigsten

Wir haben uns zunächst den Prozentsatz erfolgreicher und gescheiterter Projekte in den jeweiligen Kategorien angeschaut.

Nur ungefähr jedes vierte aller 27.050 Technologie-Projekte wurde erfolgreich beendet. Ähnlich schlecht sah es offenbar für die Gründer in den Bereichen Journalismus, Kunsthandwerk, Essen/Trinken, und Mode aus.

Besser lief es dagegen in den Kategorien Tanz, Theater, Comics und Musik. Hier konnten rund zwei von drei Projekten mit Hilfe von Kickstarter angestoßen werden. Projekte in den Kategorien Spiele, Kunst und Design waren durchschnittlich erfolgreich bzw. erfolglos.

Wissenswertes: Ländervergleich

Überdurchschnittlich erfolgreich waren Projekte aus Hongkong (45,3 Prozent) und den USA (41,8 Prozent). Deutsche Kickstarter-Gründer schnitten im Vergleich von 22 Ländern mit Kickstarter-Projekten eher schlecht ab: Nur 27,8 Prozent aller deutschen Kampagnen wurden erfolgreich finanziert. Minimal erfolgreicher waren Gründer aus der Schweiz mit 28,7 Prozent. Den geringsten Erfolg hatten Gründer aus Italien (18,5 Prozent) und Österreich (22,1 Prozent).

Erfolgsquoten variieren stark nach Unterkategorien

Die Erfolgsquoten variieren beträchtlich innerhalb der Kategorien. Während Gründer beispielsweise in den Unterkategorien Elektronikausrüstung und Kameraausrüstung (beide Technologie) überdurchschnittlich erfolgreich waren (fast jedes zweite Projekt erreichte hier sein Finanzierungsziel), trifft dies nur auf knapp jedes zehnte Projekt in den Unterkategorien Apps und Web (beide Technologie) zu.

Warum sind einzelne Unterkategorien erfolgreicher als andere? Die Gründe können vielfältig sein (beispielsweise zu hoch gesetzte Finanzierungsziele und Belohnungsstufen, großer Wettbewerb, Projektkategorie kaum attraktiv für breite Schicht an Investoren usw.). Leider ist es aufgrund der Komplexität des Themas nicht möglich, hier alle möglichen Gründe zu analysieren.

Deshalb nur soviel: Wenn deine Projektidee in eine Unterkategorie fällt, die überdurchschnittlich viele erfolgreiche Projekte aufweist (einfach in der Grafik die Unterkategorie auswählen), stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Förderung überdurchschnittlich gut.

Scheitern dagegen viele Projekte in deiner Zielkategorie, solltest du Forschung betreiben, um die Ursachen zu finden. Einige Abschnitte in diesem Artikel helfen dir dabei.

So ist uns aufgefallen, dass unter den wenigen erfolgreichen Projekten in der Unterkategorie Web (Erfolgsquote von nur 8 Prozent) vor allem Open-Source-Projekte vorzufinden sind. Unsere Annahme ist die folgende: Investoren haben das Gefühl, dass die Unterstützung gegenseitig ist und sie direkt von einem Open-Source-Web-Projekt profitieren können. Diese scheinbar unwichtigen Details gilt es herauszufinden und an dein Projekt anzupassen, um auch in Kategorien mit hohen Fehlerraten erfolgreich Kapital einsammeln zu können.

Wenn dein Projekt in mehrere Unterkategorien eingeordnet werden kann (zum Beispiel in Gadgets, Hardware und Produktdesign), empfehlen wir dir, diejenigen mit einer wesentlich höheren Erfolgsquote auszuwählen. Wichtig ist hier der Begriff „wesentlich“: Ein Unterschied von 1 bis 3 Prozentpunkten ist statistisch nicht ausschlaggebend. Andere Faktoren müssten dann gegebenenfalls Berücksichtigung finden.

Wie sind andere Gründer ihr Kickstarter-Projekt angegangen? 

Eine wichtige Frage stellt sich gleich am Anfang: Welche Aspekte/Ideen/Herangehensweisen bisher erfolgreicher Kampagnen kann ich für mein eigenes Projekt verwenden?

Wir haben die Top-25-Projekte, sortiert nach erzielten Finanzierungsbeiträgen, untenstehend aufgelistet. Neben Einzelberichten der Gründer im Kickstarter-Forum und weiteren einschlägigen Quellen im Netz hilft diese Tabelle schnell und einfach, relevante Projekte zu identifizieren. So bekommst du einen Überblick, welche Art von Informationen Unterstützer erwarten.

Finanzierungsziele

Ein wichtiger Baustein eines jeden Projektes ist das Finanzierungsziel. Es sollte dem Mindestbetrag entsprechen, den du brauchst, um dein Projekt zu verwirklichen und die versprochenen Belohnungen einhalten zu können. Zunächst ist es also wichtig, das Budget zu kalkulieren.

Die Finanzierungsziele erfolgreicher Kickstarter-Projekte in den jeweiligen Unterkategorien können als grobe Richtwerte dienen (siehe Grafik). Im Median lag das Finanzierungsziel aller erfolgreichen Projekte bei $ 3.838. (Median ist der Zentralwert: Die eine Hälfte der Projekte hat höhere, die andere niedrigere Finanzierungsziele.)

Die höchsten ausgewiesenen Finanzierungsziele hatten erfolgreiche Projekte in den Unterkategorien Kameraausrüstung, Wearables (beide $ 25.000), 3D-Druck ($ 19.368), Hardware ($ 16.204) und Klang ($ 15.000) [alle Technologie]. Häkeln ($ 79), Speck ($ 450), Heimwerken ($ 183) sowie Bürobedarf ($ 715) waren den Zahlen nach zu urteilen sehr günstig in der Umsetzung.

Eine hilfreiches Tool in diesem Zusammenhang ist der Crowdfunding-Kalkulator. Dieser berechnet den erwarteten Gewinn oder Verlust einer Crowdfunding-Kampagne.

            Bitte beachte

Nach der Veröffentlichung einer Kickstarter-Kampagne kann das Finanzierungsziel nicht mehr geändert werden!

Unterstützer

Ohne Unterstützer keine erfolgreiche Finanzierung. Welche Chancen hat man nun, in seiner Unterkategorie Finanzierungsbeiträge von Unterstützern zu erhalten? Und wie viele Unterstützer haben erfolgreiche Projekte in der jeweiligen Unterkategorie?

Um der ersten Frage nachzugehen, haben wir die Anzahl an Unterstützern der Anzahl an Kickstarter-Projekten gegenübergestellt. Unsere Annahme: Je höher die Anzahl an aktiven Unterstützern und je geringer der Wettbewerb in einer Unterkategorie, desto höher die Wahrscheinlichkeit, Finanzierungsbeiträge zu erhalten.

Wie folgende Grafik zeigt, haben Projekte in den Unterkategorien Klang, Kameraausrüstung, Webcomics und 3D-Druck besonders gute Chancen; hier gibt es viele aktive Unterstützer, aber eine geringe Anzahl an Kickstarter-Projekten, mit denen man um das Geld der Unterstützer konkurriert (Zone 1). Es besteht sogar die Möglichkeit, dass auch eher mittelmäßig umgesetzte Projekte eine erfolgreiche Finanzierung erzielen können.

Im Gegensatz dazu sind die Unterkategorien Imbisswagen, Handyspiele, Dichtung, Web (Journalismus) einem hohen Wettbewerb ausgesetzt und haben zudem eine weniger aktive Community (Zone 4). Eine erfolgreiche Finanzierung ist natürlich auch in diesen Unterkategorien möglich, jedoch ist Kreativität gefragt, um aus der Masse herauszustechen.

Wie viele Unterstützer haben erfolgreiche Kampagnen in einer Unterkategorie und wie viel Geld haben die Unterstützer durchschnittlich beigetragen ? Wearables (402), Gadgets (350) und Videospiele (290) haben die meisten Unterstützer im Median. Die durchschnittlichen Finanzierungsbeitrage für erfolgreiche Projekte sind am höchsten in den Unterkategorien 3D-Druck ($ 432), Werkzeug ($ 427) und Kameraausrüstung ($ 342).

Zu erwähnen ist noch, dass die Anzahl an Unterstützern mit den am Projektende erzielten Finanzierungsbeiträgen eines Projektes zusammenhängt. Dementsprechend wurde am meisten in den Unterkategorien Produktdesign ($ 612 Millionen), Tabletop-Spiele ($ 451 Millionen) und Videospiele ($ 206 Millionen) investiert.

Finanzierungszeitraum

Der Finanzierungszeitraum eines Projekts kann eine beliebige Dauer zwischen einem und 60 Tagen haben. Die folgende Grafik zeigt die Erfolgsquote in Prozent und die Projektdauer in Tagen (Differenz zwischen Projektstart und -ende).

Es ist ersichtlich, dass Projekte mit einer Finanzierungsphase von bis zu 30 Tagen höhere Erfolgsquoten aufweisen. Die Daten deuten auf einen Abwärtstrend der Erfolgsquoten nach 30 Tagen hin. In einer Studie von 2011 stellte Kickstarter ähnliche Resultate vor und empfiehlt seitdem eine Projektdauer von 30 Tagen oder weniger.

Wir konnten zudem keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Unterstützer und der Projektdauer in Tagen feststellen. Längere Finanzierungsräume führen also nicht zu mehr Unterstützern.

Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass längere Projekte ihr Finanzierungsziel verfehlt haben, weil längere Finanzierungsphasen gewählt wurden. Ein wichtiger Sachverhalt, den Kickstarter in seiner Studie nicht berücksichtigt hat. Plausibel wäre auch folgende Argumentation: Gründer mit weniger innovativen oder schlecht umgesetzten Projekten haben längere Zeiträume gewählt, in der Annahme, je länger eine Finanzierungsphase dauere, desto mehr Unterstützer könne man für sein Projekt gewinnen.

Stattdessen liefern die Ergebnisse lediglich einen ersten Hinweis, dass dies der Fall sein könnte: Finanzierungsphasen von 30 Tagen oder weniger können die Erfolgschancen eines Projektes erhöhen. Nachweisen kann man einen kausalen Zusammenhang nur durch kontrollierte Experimente, was die Daten leider nicht hergeben.

Zeitpunkt

Als einer der letzten Schritte stellt sich die Frage nach dem Projektbeginn und Projektende. Projekte sind überdurchschnittlich erfolgreich zu einem der folgenden Zeitpunkte (siehe nächste Grafik):


Zeit im Jahr

Beste Monate für Projektbeginn: Februar, März, April, Oktober und November

Schlechteste Monate für Projektbeginn: Juli und Dezember

Beste Monate für Projektende: März, April, Mai und November

Schlechteste Monate für Projektende: Januar, August und September


Wochentag

Bester Wochentag für Projektbeginn: Dienstag

Schlechtester Wochentag für Projektbeginn: Samstag

Bester Wochentag für Projektende: Dienstag

Schlechtester Wochentag für Projektende: Sonntag


Stunde

Beste Stunden für Projektbeginn: 14 – 16 Uhr

Schlechteste Stunden für Projektbeginn: 20 – 5 Uhr

Alle Projekte enden um Mitternacht.

Nach den Daten zu urteilen, wäre es optimal, wenn dein Projekt an einem Dienstag im März zwischen 15 und 16 Uhr beginnt und an einem Dienstag im April endet.

Die Auswahl des Dienstags für einen Projektbeginn/ein Projektende und die Uhrzeit sind einfach einzurichten. Man sollte lediglich beachten, dass der Großteil der Website-Besucher und somit der Unterstützer aus den USA kommt. Um die Erfolgschancen für ein Projekt zu erhöhen, empfehlen wir, das Projekt zwischen 15 und 16 Uhr Ostküsten-Zeit (EST) zu beginnen (21 bis 22 Uhr deutscher Zeit). Wenn ein Projekt in deutscher Sprache und ausschließlich für den deutschen Markt gedacht ist, verfallen die Überlegungen zur Anpassung der Uhrzeit natürlich.

Die Auswahl des Monats sollte sich jedoch mehr an projektspezifischen Faktoren orientieren. Sollen Unterstützer ihre Belohnung zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr erhalten? Weihnachten kann ein wichtiger Zeitpunkt sein, aber dein Projekt könnte auch an einen anderen Feiertag oder ein Event gebunden sein. Je nach Unterkategorie müssen Produktionsdauer und Versand mit in die Rechnung einfließen.

            Bitte beachte

Nach der Veröffentlichung einer Kickstarter-Kampagne kann die Projektfrist nicht mehr geändert werden!

Fazit - Crowdfunding mit Kickstarter

Crowdfunding mit Kickstarter ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um seine Idee mit Hilfe von Investoren umsetzen zu können und gleichzeitig direktes Feedback seiner Zielgruppe zu erhalten. Ein gutes Projekt aufzustellen, ist aber alles andere als trivial. Es gibt im Vorfeld eines Projektstarts vieles zu bedenken – schließlich will man nichts falsch machen. Das Sprichwort „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen“ trifft sicherlich auf viele Kickstarter-Gründer zu.

Unsere Meinung nach sind zwei Dinge ausschlaggebend dafür, ob ein Kickstarter-Projekt erfolgreich Startkapital einsammelt oder nicht:

  1. Die Projektidee ist wichtig – Aus einer schlechten Idee, die gut umgesetzt wurde, wird keine erfolgreiche Kampagne.
  2. Die Umsetzung ist wichtig – Aus einer guten Idee, die schlecht umgesetzt wurde, wird keine erfolgreiche Kampagne.

In dieser Studie konzentrierten wir uns auf den Punkt, den wir einigermaßen beeinflussen konnten: dir praxisnahe Umsetzungsempfehlungen anhand von Ergebnissen aus mehr als 331.000 Kickstarter-Projekten zu geben und damit etwas Klarheit im Vorfeld deines Projektstarts.

Hoffentlich können wir dir mit dieser Studie helfen, deinem Ziel einer erfolgreichen Förderung etwas näher zu kommen. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg :-). Wenn du Fragen hast, schreib uns doch einen Kommentar! Wir freuen uns, wenn wir dir helfen können.

So haben wir getestet

Nutzung der Ergebnisse und Grafiken

Du kannst die Grafiken und Ergebnisse auf dieser Seite gerne frei teilen. In dem Fall freuen wir uns über eine Erwähnung via Verlinkung auf diesen Artikel oder auf unsere Startseite.

  • MK sagt:

    Ich freue mich auch über ein pdf!

  • Sven sagt:

    Eine wichtige Statistik fehlt mir leider: Wie viele Projekte, von denen die erfolgreich finanziert wurden, waren dann auch erfolgreich in der Durchführung (haben die mit den Pledges verbundene Gegenleistung auch geliefert)?
    Die Frage offenbart auch ein Problem in der Definition von „erfolgreich“. Diese lädt zu Missverständnissen ein.

    • Daniel sagt:

      Sven, danke für deinen Kommentar. Eine Möglichkeit dieser Frage nachzugehen, wäre es die Kickstarter-Kommentare semantisch zu analysieren und sich Schlüsselwörter anzuschauen. Ob sich daraus verlässliche Aussagen nach einer erfolgreichen Durchführung treffen lassen, kann ich nicht beurteilen. Sicherlich etwas was man sich in einer Nachfolge-Studie anschauen sollte.
      Danke für den Hinweis 🙂

  • LS sagt:

    Sehr gut. Vielen Dank.

  • Galkiewicz sagt:

    Der riesige Datensatz ist einmalig und die Aufbereitung der Daten hervorragend, deshalb würde ich mich sehr freuen, diesen Report in pdf-Form zu erhalten, um die vollständigen Grafiken (ohne zu scrollen) betrachten zu können. Vielen Dank im Voraus und weiterhin alles Gute für das Projekt, das viele Hilfestellungen für Gründer und Investoren bereithält!

    • Daniel sagt:

      Danke für die warmen Worte und den Tipp – werde die PDF zeitnah einfügen.
      Liebe Grüße,
      Daniel

      Edit: wurde hinzugefügt

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